1970 · Battery Printing Calculator · Werk 932 von 1.871
A commuter train in Tokyo on an autumn evening, two hands in dark suit sleeves holding a printing calculator on a black leather briefcase across the knees, an upright device twenty centimetres tall with a grey-white frame, a dark brown-black key field of white keys and pale blue keys, all plain smooth and unmarked, above them a black band with a narrow window and a small red key, at the top a roll of paper under a clear plastic flap, a short curl of blank white paper rising from it, through the train window city lights soft and blurred, warm carriage light.
Wofür es benutzt wurde
Canon brachte den Pocketronic, einen druckenden Kleinrechner auf Grundlage des Cal-Tech von Texas Instruments, im Oktober 1970 in Japan und im Januar 1971 in den USA heraus, zum Listenpreis von 359 Dollar. Gerechnet wurde 12-stellig, 8 Stellen vor und 4 hinter dem Komma, mit 3 MOS-LSI-Schaltkreisen von Texas Instruments (TMC1730, TMC1731, TMC1732) bei 1 Watt aus 16 Volt. Eine Anzeige hatte der Pocketronic nicht: Jede Eingabe und jedes Ergebnis erschien auf einem Papierstreifen, geschrieben von einem seriellen Thermodrucker mit 5 × 7 Punktmatrix. Das Gerät wog 1,8 Pfund und maß 4 × 8 3/16 × 1 15/16 Zoll.
Was daran neu war
Kennzeichnend war der Schaltkreissatz: 3 MOS-Bausteine von TI übernahmen, wofür der Prototyp Cal-Tech von 1967 noch bipolare Gate-Arrays und Schieberegister brauchte; bipolare Logik war für diesen Umfang zu teuer. Wer zuerst im Handel war, hängt davon ab, was gezählt wird: Der Pocketronic war ab Herbst 1970 in Japan zu kaufen, der Sharp EL-8 ab Januar 1971 und der Busicom LE-120A ab Anfang 1971, beide aber mit Anzeige statt Papierstreifen.
Was die Quellen offenlassen: Das Old Calculator Web Museum nennt auf dem Datenblatt 359 Dollar, auf seiner Cal-Tech-Seite 400 Dollar als Listenpreis in den USA; hier steht die Zahl des Datenblatts. Batterielaufzeit nennt keine der beiden Seiten.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.