A small mill engine driving line shafting through a bobbin works, flat belts running to lathes along both walls, wood shavings banked up beneath the benches.
Wofür es benutzt wurde
Die Stott Park Bobbin Mill, 1835 als Spekulation des Grundbesitzers John Harrison gebaut, drehte Holzspulen für die Baumwollspinnereien in Lancashire. Das Holz kam aus Niederwald im Umkreis von 20 Meilen. Über hundert solcher Mühlen entstanden im Lake District, um 1860 arbeiteten etwa sechzig. Nach Angabe des heutigen Betreibers English Heritage produzierte Stott Park 250.000 Spulen in der Woche; ohne Jahr und ohne Quelle. Bis zum Factory and Workshop Act von 1878 arbeiteten hier Achtjährige, bis zu sechzehn Stunden am Tag; danach galt zehn als Mindestalter, bis vierzehn nur halbtags. Antrieb: Wasserrad von 9,8 m Durchmesser, eine Turbine 1858 oder kurz davor, um 1880 eine Einzylinderdampfmaschine mit 20 PS, die nur bei Bedarf die Turbine ergänzte; um 1890 kam eine zweite Turbine. Wasser blieb Hauptantrieb bis 1941, als zwei Elektromotoren die Dampfmaschine ersetzten. 1971 schloss die Mühle; die Baumwollindustrie in Lancashire schrumpfte, und die Spulen kamen aus Kunststoff.
Was daran neu war
Neu war an dieser Mühle nicht die Dampfmaschine, sondern ihre Rolle: Sie kam um 1880 als letztes Glied einer Kette von Antrieben und blieb Aushilfe. Wasser trieb das Werk von 1835 bis 1941 - erst über ein Rad von 9,8 Metern, spätestens ab 1858 über eine Turbine, ab etwa 1890 über zwei. Die Dampfmaschine lief nur, wenn das Wasser nicht reichte; 1941 traten zwei Elektromotoren an ihre Stelle. Das Bild vom Dampfzeitalter, in dem der Kessel alles verdrängt, stimmt hier nicht: Wo ein Bach war, blieb der Bach. Was das Werk trug, war der Niederwald - Erle, Esche, Birke und Weide aus zwanzig Meilen Umkreis, gedreht für die Spinnereien Lancashires, in über hundert Mühlen dieser Art im Lake District. Verschwunden sind sie mit der Baumwolle und dem Kunststoff, nicht mit dem Dampf.