The Apple II

1977 · Colour Home Computer · Werk 968 von 1.871

The study of a comfortable house in the hills of California on a sunny afternoon, on a broad walnut desk a flat wedge-shaped home computer of beige-cream plastic about thirty-eight centimetres wide with ribbed ventilation slots on both sides and a smooth removable lid, a recessed keyboard of brown-grey keys with one single white key at the lower left, every key plain, smooth and unmarked, a sun-tanned hand in a white tennis shirt sleeve on the keys, beside it a colour television set showing soft blocks of orange, green, violet and blue, a cassette recorder and a cut-glass tumbler, a glass door onto a turquoise swimming pool.

Wofür es benutzt wurde
Fertig aufgebauter Rechner für Wohnung und Büro, im April 1977 auf der West Coast Computer Faire gezeigt und ab Juni 1977 verkauft. Stephen Wozniak beschrieb das Gerät im Mai 1977 selbst in BYTE: ein 6502 mit 1 Mikrosekunde Zykluszeit, 4 bis 48 KB dynamischer Speicher, 8 KB Festwertspeicher mit stets vorhandenem BASIC, 24 Zeilen zu 40 Zeichen, Kassettenanschluss mit über 180 Byte je Sekunde, 4 analoge Spieleingänge, Lautsprecher und eine Steckplatzplatine mit 8 Plätzen. Das Victoria and Albert Museum nennt 1.298 Dollar und bis zur Einstellung 1993 rund 5 Millionen verkaufte Geräte.
Was daran neu war
Die IEEE-Milestone-Begründung hebt drei Dinge hervor: Die Bildpunkte lagen im Hauptspeicher, sodass der Prozessor den Schirm ohne langsamen seriellen Weg beschreiben konnte; ein Schaltnetzteil versorgte bis zu 8 Steckkarten zuverlässig; und weil die Decodierlogik auf der Hauptplatine saß, kamen die Karten mit wenigen Bausteinen aus. Der Preis dafür steht in Wozniaks eigenem Text: In der feinen Auflösung von 280 x 192 Punkten gab es nur Schwarz, Weiß, Violett und Grün, und das eingebaute BASIC rechnete ausschließlich mit 16-Bit-Festkommazahlen, kannte also keine Dezimalbrüche.

Was die Quellen offenlassen: Wozniaks Artikel widerspricht sich selbst: Der Fließtext nennt 15 Farben im Raster von 40 x 48 Zellen, eine Bildunterschrift spricht von 75 Farbtönen. Deshalb steht die Farbzahl nicht im Text. Das V&A datiert das Objekt auf 1977, das Ausstellungsschild derselben Sammlung auf 1976 (gefertigt 1977). Preis und Stückzahl stammen allein vom V&A.

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