A large toy shop in a shopping mall in Pennsylvania on a Saturday in autumn, at the end of an aisle a low demonstration table, on it a long flat home computer in warm light grey plastic with a rounded front edge and five fine grooves along the back, dark brown keys and four tall keys in a separate block at the right, every key plain, smooth and unmarked, a black joystick with a red button, a colour television glowing with bright soft blocks of colour, a child's hand reaching up from the lower edge of the frame, shelves of plush bears and a red rocking horse behind.
Wofür es benutzt wurde
Heimcomputer, ab August 1982 gebaut, nach Guinness World Records bis April 1994. Das Computer History Museum nennt 595 Dollar, 1,023 MHz und 64 KB Speicher. Die Maschine ließ sich an einen gewöhnlichen Fernseher anschließen und diente für Spiele, Anwendungsprogramme und BASIC. Bemerkenswert ist der Vertriebsweg: Nach Angabe des Computer History Museum wurden viele Geräte über Läden verkauft, die vorher nie Computer geführt hatten.
Was daran neu war
Kennzeichnend war nicht ein einzelnes Bauteil, sondern die Mischung, die das Computer History Museum als Grund des Erfolgs nennt: Einfachheit, niedriger Preis, bessere Grafik, guter Ton, Spielesoftware und harte Werbung — 64 KB für 595 Dollar. Der Widerhaken steckt in der Zahl selbst. Guinness World Records führt 12.500.000 Stück und hält die genaue Zahl ausdrücklich für unsicher; Commodores Geschäftsbericht 1993 soll 17 Millionen angeben; Jack Tramiel schätzte 2007 bei einer Veranstaltung des Computer History Museum 22 bis 30 Millionen. Eine Auswertung von Seriennummern kommt auf 12.681.839 Platinen. Das meistverkaufte Desktop-Computermodell der Welt ist der mit der strittigsten Stückzahl.
Was die Quellen offenlassen: Die 17 Millionen aus dem Geschäftsbericht 1993 sind nur mittelbar belegt (pagetable.com nach Marc Walters, bestätigt von Peter Kittel); der Bericht selbst lag nicht vor. Die Seriennummern-Auswertung ist eine Schätzung mit bekannter Schlagseite zu Nordamerika. Das Computer History Museum nennt auf seiner Objektseite rund 30 Millionen.