Sawmill Steam Engine

1840 · Timber Industry · Werk 98 von 1.871

Sawmill Steam Engine, 1840, Timber Industry

A sawmill engine driving a vertical frame saw, logs on the carriage waiting to enter, sawdust heaped below the blade, timber stacked outside the open shed.

Wofür es benutzt wurde
Die Dampfmaschine löste das Sägewerk vom Fluss. Donald A. Hutslar formuliert es im Ohio History Journal so: eine tragbare Kraftquelle befreite die Mühle vom festen Standort am Teich oder Bach und erlaubte es, die Mühle zum Holz zu bringen; ebenso konnten große Säge- und Hobelwerke jetzt in den Städten stehen. Der Umschlag lässt sich an einem Bundesstaat ablesen: In Ohio zählte der Zensus 1840 noch 2883 Sägewerke; 1870 waren es 2230 Betriebe mit 3177 Sägen, angetrieben von 1628 Dampfmaschinen und 580 Wasserrädern und Turbinen - rund drei Viertel der Antriebe waren Dampf. Im heutigen West Virginia stieg die Zahl der Dampfsägewerke von 15 im Jahr 1835 auf über 400 im Jahr 1880.
Was daran neu war
Neu war 1840 nicht die Maschine, sondern der Standort. Dampfgetriebene Sägewerke gab es längst: Brunels Sägewerk in Chatham 1812 bis 1814 mit einer 24-PS-Maschine, Darien in Georgia 1818 mit fünf Gattersägen, Saginaw in Michigan 1834. Was neu wurde, war die Selbstverständlichkeit: das Werk ging dorthin, wo der Bestand stand, und heizte den Kessel mit dem eigenen Abfall - Schwarten, Späne, Sägemehl. Das ist zugleich der Preis. In Michigan gab allein das Saginaw-Tal 1882 eine Milliarde Brettfuß her. Und der Abfall, der den Kessel speiste, lag auch draußen: Beim Feuer von Peshtigo am 8. Oktober 1871 brannten nach einem vom Wetterdienst Green Bay wiedergegebenen Zeitungsbericht 1,2 bis 1,5 Millionen Acre, und mehr als 1200 Menschen starben, 800 davon im Ort selbst. Andere Schätzungen gehen bis 2500; alle diese Zahlen sind Schätzungen. Ausgelöst hat es nach diesem Bericht kein Sägewerk, sondern Eisenbahnarbeiter beim Roden.

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