Mendeleev's periodic table drawn on a large wall chart in a Saint Petersburg lecture room, handwritten element cards spread across the demonstration desk below with gaps left open.
Wofür es benutzt wurde
Mendelejew ordnete die 63 damals bekannten Elemente nach Atomgewicht und chemischer Verwandtschaft, zunächst als Gerüst für sein Lehrbuch in St. Petersburg. Vorgetragen wurde die Tabelle in der Russischen Chemischen Gesellschaft am 6. März 1869 (julianisch; 18. März gregorianisch), von einem Kollegen, weil Mendelejew krank war. Gedruckt erschien sie 1869 im Journal der Gesellschaft, ein deutscher Auszug in der Zeitschrift für Chemie. Als Wandtafel diente das System dem Chemieunterricht: Als älteste der Welt gilt die Tafel von Thomas Purdie in St Andrews. Sie wurde in Wien bei Lenoir & Forster gedruckt, auf 1885 datiert und laut Universitätsunterlagen im Oktober 1888 für 3 Mark aus einem deutschen Katalog gekauft.
Was daran neu war
Periodische Ordnungen gab es schon vorher: de Chancourtois' Schraube 1862, Newlands' Oktavengesetz 1865, Lothar Meyers Tabellen ab 1864. Neu bei Mendelejew waren bewusst gelassene Lücken, mit Fragezeichen bei den Atomgewichten 45, 68 und 70, und, in späteren Arbeiten, genaue Vorhersagen der Eigenschaften der fehlenden Elemente. Gallium (1875), Scandium (1879) und Germanium (1886) füllten sie. Widerhaken: Die Tafel aus St Andrews wurde 2014 bei einer Aufräumaktion im Lager der Chemie gefunden; Eric Scerri datierte sie über die Elemente: Gallium und Scandium sind drauf, Germanium fehlt, also 1879 bis 1886.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.