Edmund Cartwright's power loom in a Doncaster workshop, an upright wooden frame with the batten swinging from above and a rope drum turning the crankshaft below.
Wofür es benutzt wurde
Cartwrights erstes Muster wurde nach seiner eigenen Darstellung auf einer Kette aus dem Material gewebt, aus dem man üblicherweise Segeltuch macht. In Doncaster, wohin er 1785 zog, richtete er eine Weberei ein; das Science Museum nennt zunächst zwanzig Webstühle, angetrieben von einem Stier, der 1788 oder 1789 durch eine Dampfmaschine ersetzt wurde. Um 1790 errichteten die Grimshaws aus Gorton unter Lizenz eine Weberei in Knott Mills, Manchester; 1791 schloss eine Manchester Firma einen Vertrag über 400 Stühle, von denen nach der DNB nur ein Teil dampfbetrieben lief. 1793 gab Cartwright Doncaster auf, nach rund 30.000 Pfund Ausgaben. Am 7. Juni 1809 beschloss der Ausschuss des Unterhauses eine Zuwendung von höchstens 10.000 Pfund, ohne jeden Abzug - beantragt, nachdem etwa dreißig Fabrikanten eine Eingabe unterzeichnet hatten.
Was daran neu war
Das Patent Nr. 1470 vom 4. April 1785 beschreibt drei Dinge zusammen: die Kette senkrecht statt waagerecht, den Schützen nicht von Hand, sondern durch Feder, Pendel, Hammerschlag oder eine mechanische Kraft geworfen, und zuletzt, dass sich das Gewebe beim Weben nach und nach aufwickelt. Es gab Vorläufer: Baines nennt eine Weberei von Mr. Gartside in Manchester 1765, wohl mit Vaucansons Stühlen bestückt, ohne Vorteil, weil jeder Stuhl einen Mann zur Aufsicht brauchte. Die DNB zitiert Barlows Weberei-Geschichte: Cartwrights Stuhl sei nicht der früheste Kraftwebstuhl gewesen, aber der erste, mit dem breites Tuch wie Kattun für den praktischen Gebrauch gewebt wurde. Die Betriebsfunktionen kamen erst in den Folgepatenten: Nr. 1565 von 1786 beschreibt das Abstellen bei Kett- und bei Schussbruch, Nr. 1616 von 1787 das Abstellen, wenn der Schützen den Kasten verfehlt.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.