William Radcliffe's dressing machine in a Stockport mill, warp yarn passing over sizing brushes and a fanned drying frame before winding onto the weaver's beam.
Wofür es benutzt wurde
Vor der Schlichtmaschine wurde die Kette portionsweise im Webstuhl geschlichtet, und der Stuhl stand währenddessen still. Die Maschine von Radcliffe und Thomas Johnson schlichtete die ganze Kette vorher mit Mehlschlichte, so dass der Stuhl ohne Unterbrechung lief. Radcliffe war Fabrikant in Mellor und Stockport. Johnson war sein Weber und Angestellter; er erhielt 50 Pfund für seine Dienste, während zwischen 1803 und 1807 vier Patente auf seinen Namen angemeldet wurden, um deren Herkunft und Wert zu verbergen. Guest schreibt 1823, nach der Schlichtmaschine könne ein Junge oder Mädchen von vierzehn oder fünfzehn Jahren zwei Dampfwebstühle bedienen und mit deren Hilfe dreieinhalbmal so viel Tuch weben wie der beste Handweber. Radcliffe ging 1807 bankrott.
Was daran neu war
Geschlichtet wurde schon vorher; neu war, die ganze Kette in einem Gang zu schlichten, bevor sie in den Stuhl kommt. Damit fiel der Arbeitsgang weg, der den Kraftwebstuhl unwirtschaftlich machte. Baines formuliert die Folge knapp: mit Hilfe von Johnsons und Radcliffes Erfindung sei der Kraftwebstuhl brauchbar geworden. Das auf Johnsons Namen laufende Patent Nr. 2684 vom 28. Februar 1803 auf ein verbessertes Verfahren zum Vorbereiten und Schlichten von Baumwollkette liegt zwei Monate vor Horrocks' Webstuhlpatent. Wem die Erfindung gehört, ist nicht eindeutig: Robert C. Allen schreibt die Erfindung Johnson zu und das Patent beiden, Grace's Guide stellt Radcliffe als treibende Kraft dar, die sich Johnsons Geschick bediente. Die amtliche Kurzfassung führt unter Johnsons Namen für 1803 und 1804 die Schlichtpatente Nr. 2684 und Nr. 2771 (2. Juni 1804); die beiden Webstuhlpatente stehen dort nicht unter seinem Namen.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.