The Canteen Table

1890 · Works Canteen · Werk 384 von 1.871

The Canteen Table, 1890, Works Canteen

Workers seated along trestle tables in a works canteen: a plain hall with brick walls and a timber roof, tin bowls and a large iron soup pot on the wooden serving counter, caps and jackets hung on pegs along the wall, the men in waistcoats and shirtsleeves, the hall lit by daylight through the windows and gas lamps.

Wofür es benutzt wurde
Der Werksspeisesaal. Budgett Meakin beschrieb 1905 in "Model Factories and Villages" den Stand um die Jahrhundertwende — fünfzehn Jahre nach dem Sammlungsjahr, das ist mitzulesen. In Bournville standen Tische für 2.000 Arbeiterinnen von Cadbury in regelmäßigem Gebrauch; Braten mit zwei Gemüsen kostete 4 Pence, Suppe mit Brot einen Penny, Tee einen halben. Der Frauenspeisesaal in Port Sunlight, von Historic England als Hulme Hall auf 1901 datiert, Architekten William und Segar Owen, kostete 18.000 Pfund und hatte 1.500 Plätze, von denen nach Meakin in der Regel nur etwa die Hälfte besetzt war; die Männer brachten ihr Essen weiter in Blechdosen mit und ließen es aufwärmen. In den beiden Räumen der Eisenbahnwerkstätten Gateshead, Plätze für 1.100, lief nach Meakin über die Mitte jedes Tisches eine zehn Zoll hohe Trennwand, damit keiner sah, was der Gegenübersitzende mitgebracht hatte.
Was daran neu war
Neu war nicht das warme Essen, sondern die Abrechnung. Die Marke musste vorab gekauft werden und fiel in Bournville in einen Kasten mit violetter Farbe, die eine zweite Verwendung unmöglich machte; bei Villeroy & Boch wurde auf einer Karte angeschrieben und der Betrag vom Wochenlohn abgezogen; bei Colman in Norwich war warmes Essen vor 9 Uhr zu bestellen. Das ist Buchhaltung in der Mittagspause. Von der ersten Werkskantine sollte man nicht reden: Meakin selbst nennt Colman nur unter den Pionierfirmen und setzt hinzu, sie seien inzwischen von anderen überholt. Auch das Wort fehlt noch — in Meakins Überblick von 1905 kommt "canteen" nicht vor, sondern dining-room, dining-hall, mess-room. Den Zweck nannte die Rechnung der National Cash Register Company ohne Umschweife: anderthalb Pence Verlust je Mahlzeit, dafür fast doppelt so viel Gewinn aus besserer Arbeit am Nachmittag.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Wirkt zusammen mitThe Works Village1880Der Speisesaal gehörte zur Anlage: In Saltaire war er 1854 das erste Gebäude nach der Mühle und gab täglich 600 Frühstücke und 700 Mittagessen aus, billig, für die Arbeiter, die von auswärts kamen. "The Builder" nannte 1852 einen großen Speisesaal mit Küchen unter den Bauten, die für das Dorf in Auftrag gegeben waren.Beleg: Saltaire Collection / Saltaire Stories, Heritage Trail Saltaire (PDF), Nr. 2 Dining Hall · UNESCO, Nomination Dossier Saltaire (Nr. 1028), S. 39 The Dining Room (1854) und Zitat aus The Builder, 1852

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