Pascaline

1642 · Pascal's Wheel Adder · Werk 402 von 1.871

Pascaline, 1642, Pascal's Wheel Adder

A low brass box the length of a forearm, its top face pierced by a row of spoked setting dials across the full width, exactly eight spoked setting dials, each dial a flat toothed wheel with a small stylus notch between the spokes, above them a strip of small square windows, the numeral windows show exactly 0 0 0 0 0 0 0 0, one digit per window, a hinged brass shutter running the full length above the windows, every other surface plain polished brass, the box set on a plain ebonised wooden base, standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left running along the row of dials.

Wofür es benutzt wurde
Blaise Pascal baute die Maschine für die Arbeit seines Vaters Étienne, der nach Angabe der Bibliothèques Clermont Auvergne Métropole "commissaire député par sa Majesté ... en la Haute Normandie, pour l'impôt et la levée des tailles" in Rouen war. Es gab Varianten für die nicht-dezimale Währung: eine Livre zu zwanzig Sols, ein Sol zu zwölf Deniers. Gerechnet wurde nur addierend, die Subtraktion lief über Komplementärzahlen. Die Stückzahl ist strittig: das Computer History Museum nennt etwa fünfzig gebaute Maschinen, von denen Pascal nur rund fünfzehn verkaufte, Clermont spricht von etwa fünfzig Prototypen und am Ende zwanzig Exemplaren.
Was daran neu war
Neu war nicht der Mechanismus, sondern dass die Maschine ein Produkt wurde: Schickards zwei Geräte von etwa 1623 sind verloren, Pascals wurde in kleiner Zahl verkauft und am 22. Mai 1649 durch ein von Ludwig XIV. erteiltes königliches Privileg geschützt (Datum der Erteilung). Das Privileg half nicht. Nach Clermont wurde unerlaubt nachgebaut; Pascal stellte die Fertigung ein und beglaubigte stattdessen einzelne Maschinen mit seiner Unterschrift. Der Preis tat den Rest: das HNF nennt 100 bis 500 Livre, während eine Uhr damals 75 bis 125 Livre kostete. Erhalten sind nach dem HNF acht historische Pascal-Maschinen; eine neunte wurde im 18. Jahrhundert aus älteren Teilen zusammengesetzt.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Parallel zuSchickard's Calculating Clock1623Schickard beschrieb seine Rechenuhr 1623 brieflich an Kepler; die halb fertige Maschine verbrannte 1624. Skizzen blieben in den Nachlässen Schickards und Keplers und wurden erst 1935 wiederentdeckt. Eine Verbindung zu Pascals Maschine von 1642 nennen die Quellen nicht: zwei Zahnradrechenwerke, unabhängig entstanden.Beleg: Wilhelm Schickard - Biography, MacTutor History of Mathematics, University of St Andrews

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