Thomas Arithmomètre

1851 · Stepped Drum · Werk 408 von 1.871

Thomas Arithmomètre, 1851, Stepped Drum

A flat stepped-drum calculating machine in a long mahogany case, the brass top plate carrying a row of sliding setting levers in parallel slots running the length of the plate, a row of small round numeral windows above them, each window showing the single digit 0, an engraved oval maker's plate reading "Thomas", a folding crank at the right end, a small ivory-handled lever for clearing, every other surface plain polished brass and dark mahogany, standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking along the slots of the setting levers.

Wofür es benutzt wurde
Charles Xavier Thomas de Colmar baute eine Vierspeziesmaschine auf der Leibnizschen Staffelwalze. Nach dem Bericht von Sebert, den Stephen Johnston zitiert, wurden bis 1865 500 Maschinen verkauft, 300 von 1865 bis 1870, 400 von 1870 bis 1875 und 300 von 1875 bis 1878 — zusammen 1.500, in den ersten fünfzehn Jahren also etwa 33 im Jahr. Das Arithmeum datiert die Maschine mit der Nummer 1203 auf 1875, was zu Seberts Reihe passt. Gekauft wurde sie von Versicherungen, Sternwarten, Bahnen und Statistikämtern; Johnston zitiert Henry Harben von der Prudential mit dem Satz, man habe 24 Arithmometer im Geschäft im Einsatz gehabt und wäre ohne sie nicht ausgekommen. Henry Brunel, Sohn von Isambard Kingdom Brunel, notierte 1866, nach Johnstons Wiedergabe, einen Preis von zwölf Pfund.
Was daran neu war
Neu war nicht die Mechanik — die Staffelwalze ist Leibniz —, sondern die Dauer der Herstellung. Johnston datiert sie ausdrücklich getrennt vom Patent: "Sustained production of the arithmometer – either individually or in small batches – first began seriously in about 1850", und das Patent von 1820 sei nur ein vorübergehender Prototyp gewesen. Nach dem Arithmeum war es die erste Vierspeziesmaschine, die erfolgreich in Serie gefertigt wurde, nach Johnston anfangs einzeln oder in kleinen Losen; das Arithmeum setzt den Beginn abweichend "um 1855" an. 1851 ist dabei kein Erfolgsjahr: auf der Londoner Weltausstellung war das Arithmomètre nach Johnston eine von zwei Rechenmaschinen, die eine Preismedaille erhielten, "but the jury decided that it was inferior to a Russian entry devised by Israel Abraham Staffel, originally a watchmaker from Warsaw." Dreißig Jahre nach dem Patent wurde die Maschine Zweite.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Begegnung mitCrystal Palace1851Der Crystal Palace beherbergte 1851 die Great Exhibition. Dort war der Arithmomètre im offiziellen Katalog abgebildet und erhielt als eine von nur zwei Rechenmaschinen eine Preismedaille; die Jury stellte ihn gleichwohl hinter Staffels russischen Beitrag.Beleg: Stephen Johnston, Making the arithmometer count (History of Science Museum, University of Oxford) · Victoria and Albert Museum: The foundation of the V&A's Collections - the Great Exhibition of 1851
  2. Begegnung mitScheutz Difference Engine1853Auf der Weltausstellung 1855 in Paris standen beide Maschinen vor derselben Jury: Die Differenzmaschine der Scheutz erhielt die Goldmedaille, der Arithmomètre nur eine ehrenvolle Erwähnung.Beleg: Stephen Johnston, Making the arithmometer count (History of Science Museum, University of Oxford)

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