Scheutz Difference Engine

1853 · Scheutz Machine · Werk 496 von 1.871

Scheutz Difference Engine, 1853, Scheutz Machine

A difference engine of 1853 the size of an upright piano, an iron and brass frame, four horizontal rows of figure wheels one row for each order of difference, fifteen wheels across each row, the rows stacked one above the other on horizontal shafts, a printing mechanism at one end with a small tray for the stereotype mould, a hand crank at the side, the construction plain and light, the engine standing on a plain grey plinth before a flat grey background, even flat light from directly in front.

Wofür es benutzt wurde
Die Maschine des Stockholmer Buchdruckers und Zeitschriftenmachers Georg Scheutz und seines Sohnes, des Ingenieurs Edvard, rechnete Tafeln und druckte sie selbst. Merzbach beschreibt sie als Rechner für Zahlen mit 15 Stellen und Funktionen mit 4 Differenzenordnungen, von denen die vierte konstant bleibt; die Zahlenräder standen waagerecht in einem Feld von 15 mal 5, oben die Tafelwerte, darunter die Differenzen. Der Druckapparat reichte über acht Stellen: Er prägte achtstellige Ziffern in 20 Zentimeter lange Streifen aus Papiermaché, die man meist mit Graphit bestrich, um daraus Stereotypieplatten zu gewinnen. Fertig wurde sie im Oktober 1853 in der mechanischen Werkstatt von J. W. Bergström in Stockholm.
Was daran neu war
Was diese Maschine konnte: eine Tafel rechnen und das Ergebnis unmittelbar in eine Druckmatrize prägen, so dass die Ziffern nie durch die Hand eines Setzers gingen. Wer zuerst eine Tafel maschinell druckte, ist damit nicht entschieden: Die älteste erhaltene maschinell erzeugte Zahlentafel ist eine Tafel von 1849, gedruckt mit dem 1843 fertiggestellten Vorgängermodell der Scheutz. Das Schwedische Parlament hatte 1851 3.333 Reichstaler und 16 Schilling bewilligt - gegen 17.500 Pfund, die das britische Schatzamt nach Angabe des Science Museum für Babbages Differenzmaschine Nr. 1 ausgab. Der Widerhaken: Beide Scheutz starben bankrott; ihr Vorhaben trug zu ihrem Ruin bei.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausDifference Engine No. 11832Georg Scheutz erfuhr 1834 aus Dionysius Lardners Veröffentlichung die Einzelheiten von Babbages Differenzmaschine. Mit seinem Sohn Edvard baute er zunächst einen Prototyp, fertig 1843; die in Metall ausgeführte Maschine baute Johan Bergström 1853 in Stockholm nach den Plänen der Scheutz.Beleg: IEEE Computer Society, Computer Pioneers: (Pehr) Georg Scheutz · Computer History Museum: Georg & Edvard Scheutz (The Babbage Engine)

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