Tate's Arithmometer

1885 · Stepped Drum · Werk 411 von 1.871

Tate's Arithmometer, 1885, Stepped Drum

A wide stepped-drum calculating machine with an unusually long carriage running the full width of the picture, a double row of small round numeral windows along the carriage, each window showing the single digit 0, thumb wheels for clearing at both ends of the carriage, a row of sliding setting levers on the brass top plate below, a hand crank standing upright at the right, the machine in a long dark wooden case with brass fittings, every other surface plain polished brass, an engraved plate on the brass top reading "Tate's Arithmometer", standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking along the double row of windows.

Wofür es benutzt wurde
Samuel Tate, nach dem Smithsonian ein Ingenieur aus Clerkenwell Close in Middlesex County, meldete 1881 ein britisches Patent auf eine Verbesserung des Thomas-Arithmomètre an und erhielt es 1884: S. Tate, "Improvements in Calculating Machines or Arithmometers", British Patent 1884 No. 65. 1885 ist das Jahr der International Inventions Exhibition in London, also ein Ausstellungs- und kein Erfindungsjahr. Aus einer britischen Behörde stammt ein Stück: das Science Museum führt "Tate's patent arithmometer no. 2733", Inv. 1961-44, Kapazität "8 x 9 x 16 figures", mit der Herkunftsangabe Board of Trade. Am Smithsonian-Stück Nummer 140 sitzen acht Einstellhebel, ein Umschalthebel "ADD MULT / SUB DIV" und eine Glocke: "When the entry in the result register would become negative, a bell rings."
Was daran neu war
Es gibt eine förmlich dokumentierte Erfinderleistung — und keine Beschreibung, was sie leistete. Die Patentschrift GB 65/1884 ist zitierbar, ihr Inhalt ist nicht belegt; die Fachliteratur, auf die Johnston für die englischen Maschinen von Tate und Edmondson verweist, ist der gedruckte Science-Museum-Katalog von Baxandall in der Überarbeitung von Jane Pugh und wurde nicht eingesehen. Das Smithsonian charakterisiert Tates Absicht als einfacher, schneller, stabiler und genauer, nennt dafür aber kein Bauteil. Das einzige funktional eigenständige Merkmal, das am Objekt benennbar ist, ist die Glocke, die anschlägt, wenn das Ergebniswerk negativ würde — ob sie zum Patent gehört, ist nicht belegt, und eine solche Glocke beschreibt das Smithsonian auch am Burkhardt-Arithmometer N1197 um 1900. Der Widerhaken: gebaut und weiter verbessert wurde die Maschine von C. & E. Layton, nach dem Smithsonian mindestens bis zum Ersten Weltkrieg, und auf manchen späteren Stücken steht nur noch Laytons Name.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausThomas Arithmomètre1851Der englische Ingenieur Samuel Tate meldete 1881 ein britisches Patent auf eine Verbesserung des von Charles Xavier Thomas erfundenen Arithmomètre an. Die Maschine des Smithsonian ist nach Tates Patent von 1884 gebaut, dem britischen Patent 1884 Nr. 65.Beleg: Tate's Arithmometer (National Museum of American History, Smithsonian Institution)

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