TIM

1907 · Stepped Drum · Werk 414 von 1.871

TIM, 1907, Stepped Drum

A stepped-drum calculating machine in a black enamelled case, gilt lettering on the front of the case reading "Tim", sliding setting levers in a curved slot plate across the top, a wide carriage with two rows of white numerals on black drums, every drum showing the single digit 0, a crank with a black wooden grip at the right, every other surface plain black enamel and polished brass, standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left catching the gilt letters and the white numerals.

Wofür es benutzt wurde
Staffelwalzen-Vierspeziesmaschine von Ludwig Spitz & Co. GmbH in Berlin-Tempelhof, verkauft unter dem Markenzeichen "TIM Time is Money". Das Smithsonian beschreibt acht Staffelwalzen aus Zinklegierung, ein Resultatwerk mit 16 Fenstern und ein Umdrehungszählwerk mit neun Fenstern. Benutzt wurde sie in Großverwaltungen: die Museumsstiftung Post und Telekommunikation führt ein TIM mit Volltastatur, das sie unter den Schlagworten Deutsche Reichspost und Postscheckamt verzeichnet - 450 mm breit, 14,08 kg schwer. Das Londoner Science Museum besitzt ein TIM, das von der Prudential Assurance Company kam, also aus einem Versicherungsbüro.
Was daran neu war
Nicht die Staffelwalze, die war über zweihundert Jahre alt. Was das TIM konnte, war ein Resultatwerk von 16 Stellen in einem Bürogerät, das sich heute in Sammlungsstücken aus Post- und Versicherungsbesitz findet. Das Smithsonian schreibt, das TIM sei 1907 eingeführt und ab 1909 im Gusseisengehäuse verkauft worden; sein eigenes Exemplar stammt aus einem Holzkasten. Ob Spitz bei der Volltastatur-Staffelwalzenmaschine vor den Glashütter Werken lag, sagt keine der hier geprüften Quellen; die Museumsstiftung datiert ihr Volltastatur-TIM erst auf die Zeit von etwa den 1920er Jahren bis 1940.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausThomas Arithmomètre1851Das Heinz Nixdorf MuseumsForum beschreibt die ab 1907 von L. Spitz & Co. in Berlin gebaute TIM als Staffelwalzenmaschine "nach der Art der Maschine von Thomas de Colmar". Ausführungen mit zwei Zählwerken verkaufte die Firma als "Unitas".Beleg: Heinz Nixdorf MuseumsForum, museum-digital: TIM (Time Is Money)

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