Curta Type II

1954 · Stepped Drum · Werk 439 von 1.871

Curta Type II, 1954, Stepped Drum

A slightly larger cylindrical calculator with eleven setting sliders in a ring around its body, a small index scale of the digits 0 to 9 beside each slider, a wider reading ring of white numerals around the crown, each window of the ring showing the single digit 0, its black finish worn bright along the edges from years of use, a metal storage tin standing open behind it, every other surface plain black finish and bright steel, the side of the cylinder marked exactly "Curta", standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking across the worn edges.

Wofür es benutzt wurde
Die größere Ausführung derselben Maschine: elf Stellen Eingabe, acht im Umdrehungszähler, fünfzehn im Resultatwerk, rund 360 Gramm. Sie lief neben dem Typ I bis zum Schluss. Zwischen 1948 und 1971 entstanden nach dem Liechtensteinischen Landesmuseum etwa 79000 Curta I und 62000 Curta II, zusammen 141000 Stück, davon 95000 zwischen 1950 und 1965 unter der Contina AG und 46000 zwischen 1966 und 1971 unter der Hilti AG. Cliff Stoll nennt dagegen 150000 Stück; die Zahlen widersprechen sich.
Was daran neu war
Hier ist die ehrliche Antwort: wenig. Stoll beschreibt den Typ II als bloße Erweiterung der Kapazität von elf auf fünfzehn Stellen, nach der sich wesentlich nur noch die Form der Transportdose änderte. Auch das Jahr stimmt nicht als Einführung: nach Hansjörg Nipp kam der Typ II 1953 auf den Markt, mit 2200 Stück in diesem Jahr; das Computer History Museum datiert sein Exemplar auf 1954, und ein Datensatz der Science Museum Group datiert einen Typ II auf 1950, was vor der Markteinführung liegt. Der Widerhaken ist nicht die Elektronik allein: das Marktpotenzial war anfangs auf rund drei Millionen Stück geschätzt worden, und das Landesmuseum nennt als Gründe, warum der Durchbruch als Massenprodukt ausblieb, organisatorische und finanzielle Probleme von Anfang an, Fehler im Vertrieb und die Verzettelung in fragwürdige Produkte. Die Produktion endete Anfang 1971.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausCurta Type I1948Nach den Objektbeschreibungen des Smithsonian hat die Type I acht Einstellschieber, ein elfstelliges Resultatwerk und ein sechsstelliges Multiplikatorwerk, die Type II elf, fünfzehn und acht. Beide tragen die Aufschrift „System Curt Herzstark“ und stammen von Contina in Mauren; die Type II kam laut Museum angeblich 1954 heraus, nachdem Herzstark die Firma verlassen hatte.Beleg: Curta Type I Calculating Machine - National Museum of American History, Smithsonian Institution (Objekt nmah_690690) · Curta Type II Calculating Machine - National Museum of American History, Smithsonian Institution (Objekt nmah_690691)

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