Lorenz SZ42

1942 · Lorenz Attachment · Werk 463 von 1.871

Lorenz SZ42, 1942, Lorenz Attachment

The later cipher attachment with its cover removed, twelve toothed wheels in a row on a common shaft, each wheel with movable cams around its rim, the cam settings visible as a pattern of raised and lowered tabs around each wheel, wheels of different diameters, a steel frame around them, the attachment standing on a steel table with a teleprinter beside it, a single work lamp from above at an angle, brass cams and steel catching the light, the room behind in darkness.

Wofür es benutzt wurde
Die Weiterentwicklung des SZ40 auf denselben Verbindungen. Copeland datiert die Einführung des SZ42A auf Februar 1943 und die des SZ42B auf Juni 1944; für das schlichte SZ42 — die Jahreszahl im Titel — nennen die geprüften Quellen kein Einführungsdatum. Die Verbindungen trugen in Bletchley Fischnamen: Jellyfish für Berlin–Paris, Bream für Berlin–Rom, Turbot für Berlin–Kopenhagen. Das National Museum of Computing beschreibt die britische Tunny-Maschine als Nachkonstruktion genau dieser SZ42, die in Großbritannien bis dahin niemand gesehen hatte.
Was daran neu war
Neu gegenüber dem SZ40 ist die Begrenzung der Psi-Bewegung. Die Darstellung im CyberChef-Wiki von GCHQ, verfasst von @VirtualColossus, führt sie auf: Beim SZ40 entscheidet allein das Motorrad M37; beim SZ42A kommt die Stellung des zweiten Chi-Rades von einem Schritt zurück hinzu, beim SZ42B zusätzlich die des ersten Psi-Rades von einem Schritt zurück. Dazu kam die abschaltbare Klartextfunktion (KT-Schalter), die den fünften Impuls des Klartextes von zwei Zeichen zurück einbezieht — der Schlüssel hängt dann von dem Text ab, den er verbirgt. Das stärkt die Chiffre und bestraft jeden Übertragungsfehler; dieselbe Darstellung merkt an, dass die Funktion mitunter Empfangsprobleme verursachte. Was die Begrenzung im Betrieb einbrachte, sagen die geprüften Quellen nicht.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausLorenz SZ401940Der SZ42 ist das spätere Modell derselben Lorenz-Baureihe: Der SZ42A kam im Februar 1943, der SZ42B im Juni 1944. Tiltman zeigt für 1944, als der SZ42B im Einsatz war, die Muster derselben zwölf Räder und vermerkt einen Sicherheitszusatz, den der SZ40 nicht hatte. Der SZ40 blieb auf Kabelverbindungen weiter in Gebrauch.Beleg: John Tiltman, The 'Tunny' Machine and Its Solution (1961) · B. Jack Copeland, Colossus: Breaking the German 'Tunny' Code at Bletchley Park, The Rutherford Journal · Frode Weierud's CryptoCellar: The Lorenz SZ40/42 Cipher Machine (Dokumentenverzeichnis)

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