1884 · Wrought Iron Crescent Arch · Werk 47 von 1.871
The Garabit Viaduct above the Truyere valley, its crescent lattice arch pinned at two rock bearings, tapered iron piers and riveted cross-bracing carrying the single-track deck.
Wofür es benutzt wurde
Eisenbahnviadukt über das Tal der Truyère im Cantal, für die Verbindung Marvejols-Neussargues auf der Strecke Béziers-Neussargues. Den Übergang entwarf Léon Boyer vom Corps des ponts et chaussées; gebaut hat ihn Eiffels Firma, die Statik führte Maurice Koechlin. Bogen 165 m weit, Fahrbahn ursprünglich 122 bis 124 m über dem Fluss, 564,7 m lang, rund 3.250 Tonnen Metall, 3,1 Millionen Francs, Bauzeit 1881 bis 1884 mit Bogenschluss am 17. September 1884. Wann der erste Zug fuhr, geben die Quellen unterschiedlich an: November 1885 nach Structurae und Wikipedia, 1888 nach dem SNCF-Archiv; der Punkt ist strittig.
Was daran neu war
Garabit war nicht ein neues Prinzip, sondern die Steigerung eines bereits erprobten: die Bauweise der Ponte Maria Pia, sieben Jahre zuvor, auf größere Spannweite und dreifache Höhe übertragen. Neu war die Treffsicherheit der Rechnung: die gemessene Durchbiegung unter Last betrug 8 Millimeter, genau den berechneten Wert. Die Höhe, die den Ruhm ausmachte, gibt es allerdings nicht mehr - nach dem Aufstau der Truyère liegt die Fahrbahn nur noch rund 90 m über dem Wasser.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.