Colossus Mark 2

1944 · Valve Computer · Werk 474 von 1.871

Colossus Mark 2, 1944, Valve Computer

The enlarged valve machine with some twenty-five hundred valves in a longer bank of steel racks, the racks in a row along the room, five parallel processing channels marked by five identical panels of switches, a punched paper tape loop over a bedstead of pulleys at the side, an electric typewriter on a side table printing results onto a blank sheet, cable trays running overhead, a single work lamp from above at an angle, glowing valves and grey steel, the far racks fading into darkness.

Wofür es benutzt wurde
Die vergrößerte Bauform, die bis Kriegsende die Arbeit in der Newmanry trug. Der IEEE-Milestone-Antrag nennt als Datum des ersten zufriedenstellenden Laufs den 1. Juni 1944, fünf Tage vor den Landungen in der Normandie. Röhrenzahl: etwa 2400 nach Copeland, über 2400 nach dem IEEE-Antrag, 2500 nach dem Bill Tutte Memorial. Der Lochstreifen lief weiter mit 5000 Zeichen je Sekunde, aber die Maschine verarbeitete nach Copeland fünf Punkt-Kreuz-Ströme gleichzeitig und parallel, also 25.000 Zeichen je Sekunde wirksam. Zehn Mark-2-Maschinen standen nach Tony Sale bei Kriegsende im Park; der General Report on Tunny verzeichnet für Mai 1945 273 Wrens, 26 Kryptographen und 28 Ingenieure.
Was daran neu war
Nicht mehr Geschwindigkeit am Band, sondern fünf Rechenwerke an einem Band. Die Fünffachparallelität brachte den Faktor fünf, weil der Lochstreifen schon an seiner Grenze lief: der IEEE-Antrag nennt 5000 Zeichen je Sekunde als Betriebswert und Versuche bis 9700, bei denen der Streifen zerfiel. Die mechanische Grenze war Papier, nicht Elektronik. Wie weit die Mark 2 darüber hinaus programmierbar war, ist nicht völlig unstrittig; Einzelheiten der Maschinen veröffentlichten ihre Erbauer schon 1983, den General Report on Tunny hinterlegte das GCHQ erst im Oktober 2000; auch die Röhrenzahl ist nicht einheitlich überliefert.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausColossus Mark 11943Die Mark 1 lief im Januar 1944 und wurde schon im Juni 1944 von der Mark 2 abgelöst. Die verbesserte Mark 2 arbeitete mit Schieberegistern und erreichte die fünffache Verarbeitungsgeschwindigkeit; sie lief erstmals am 1. Juni 1944, rechtzeitig vor der Landung in der Normandie.Beleg: IET, 100 Ideas: Colossus · Tony Sale (Codes and Ciphers Heritage Trust): The Colossus
  2. Wirkt zusammen mitNewmanry Tape Loops1944Colossus brauchte nur ein Band, das den Geheimtext trug; damit entfiel das Synchronisieren zweier Schleifen. Der Prototyp las 5000 Zeichen je Sekunde; die späteren Maschinen verarbeiteten fünf Folgen gleichzeitig und kamen so auf 25.000 Zeichen je Sekunde.Beleg: B. Jack Copeland: Colossus - Breaking the German 'Tunny' Code, The Rutherford Journal
  3. Begegnung mitThe Dismantling1945Bei der deutschen Kapitulation 1945 arbeiteten zehn Colossus-Maschinen in Bletchley Park. Nach dem Krieg wurden alle bis auf zwei zerlegt und die Teile an das Post Office zurückgegeben; die beiden übrigen kamen im April 1946 zum GCHQ nach Eastcote. Flowers musste seine Zeichnungen verbrennen.Beleg: IEEE Milestone: The Colossus Computers, 1944-1945 (Engineering and Technology History Wiki) · B. Jack Copeland: Colossus - Breaking the German 'Tunny' Code, The Rutherford Journal

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