The Workshop of Joseph Clement

1830 · Precision Toolmaking · Werk 483 von 1.871

The Workshop of Joseph Clement, 1830, Precision Toolmaking

A toolmaker's workshop of 1830 with a heavy screw-cutting lathe at its centre, an iron bed with brass fittings and a treadle and belt beneath, gauges, taps and dies racked on the plank wall behind, rows of identical half-finished brass wheels laid out on a bench in the foreground, each wheel toothed and bright and lying flat, the room in desaturated greys with the brass warm against them, even flat light from directly overhead.

Wofür es benutzt wurde
Joseph Clement (1779-1844) hatte bei Galloways und bei Bramah gearbeitet und war Oberzeichner bei Maudslay and Field gewesen; 1817 richtete er sich nach Samuel Smiles in Prospect Place, Newington Butts, eine eigene kleine Werkstatt ein, als mechanischer Zeichner und Hersteller kleiner Maschinen, die erstklassige Arbeit verlangten. Ab 1823 baute er auf Empfehlung von Brunel Babbages Difference Engine No. 1. Babbage schrieb 1863, Clements Werkstatt sei damals seine vordere Küche gewesen, mit einer kleinen, aber sehr guten Drehbank; weil Babbage Gleichheit unter Hunderten und selbst Tausenden gleicher Teile brauchte, hätten die bestehenden Verfahren nicht gereicht, weshalb Sonderwerkzeuge entworfen wurden und Clement ein größeres Gebäude hinter seinem Haus zur Werkstatt umbaute. Clements Bescheinigung vom 5. Dezember 1827 nennt acht Mann an der Maschine und einen an den Zeichnungen; Herschel wurde im Februar 1828 gesagt, zehn seien ständig daran, und sah sieben.
Was daran neu war
Neu war nicht ein Gerät, sondern eine Werkstattleistung: gleiche Teile wiederholt in gleichem Maß. Swade berichtet, Wright und Bromley hätten an erhaltenen Teilen der Difference Engine No. 1 gemessen und festgestellt, dass Clement Wiederholteile innerhalb von zwei Tausendstel Zoll halten konnte, und betont, der Begriff der Toleranz sei hier ein Anachronismus: bis in die 1850er Jahre habe es praktisch keine Normung gegeben. Dazu kam Clements Satz von 1828, jede Schraube bestimmter Länge solle ihre festgelegte Zahl von Gängen bestimmter Steigung haben, auf den Zoll gerechnet; nach Smiles wurde das sehr bald im Gewerbe angenommen. Der Widerhaken: Babbage schrieb im Mai 1828 den Verdacht nieder, Clement wolle ihn die Werkzeuge bezahlen lassen und sie dann als eigenes Eigentum behalten. Im März 1833 legte Clement nach einem Streit um die Entschädigung die Arbeit nieder und nahm Werkzeuge und Zeichnungen mit; Michael Williams hält fest, Clement habe die Werkzeuge zweifellos mitnehmen dürfen.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Begegnung mitDifference Engine No. 11832Clement, Werkzeugmacher und Zeichner, sollte die 24.000 Teile der Maschine fertigen. 1832 lieferte seine Werkstatt Babbage ein kleines Vorführstück ab, ein Siebtel des Entwurfs. Im März 1833 legte Clement die Arbeit nieder und entließ Arbeiter, im Streit um die Entschädigung für die Verlegung der Werkstatt näher an Babbages Haus.Beleg: Computer History Museum: The Babbage Engine - A Brief History · Science Museum: Difference Engine No. 2 - Technical Description · Science Museum: Charles Babbage's Difference Engines and the Science Museum

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