A black typewriter on a cast-iron treadle stand of the sewing-machine kind, painted flowers and gilt scrollwork spread across its curved japanned cover, a foot pedal beneath the stand linked to the carriage by a rod, each key cap bearing a single capital letter, the platen enclosed beneath the cover so the typed line stays hidden inside the machine, a sheet of plain paper rolled in at the top, the stand placed near a tall window on the left so raw daylight rakes across the gilt, a gas lamp on a swan-neck bracket above the desk, a slant-top clerk's desk and high stool beside it, a pigeonhole cabinet against the far wall, the counting room stretching into dimness with brass inkwells catching the last of the light.
Wofür es benutzt wurde
Die Sholes & Glidden war die erste Schreibmaschine, die in großer Stückzahl aus einer Fabrik kam. Am 1. März 1873 unterschrieb James Densmore einen Vertrag mit E. Remington & Sons in Ilion im Staat New York: Die Waffen- und Nähmaschinenfabrik sollte mindestens tausend Maschinen bauen, Densmore zahlte 10.000 Dollar für die Fertigung. Die Maschine stand auf einem Nähmaschinengestell mit Fußtritt, hatte vierundvierzig Tasten mit Glasköpfen in vier Reihen und schrieb nur Großbuchstaben. Die Typen schlugen von unten gegen die Walze, die Zeile lag also unter der Walze und war beim Schreiben nicht zu sehen. Der Verkaufsprospekt nannte als Nutzer zuerst Reporter, dann Juristen, Redakteure, Autoren und Geistliche. Mark Twain schrieb Ende 1874, die Maschine koste hundertfünfundzwanzig Dollar.
Was daran neu war
Nicht die erste Schreibmaschine - die hatte es in vielen Bauformen gegeben, und nach der Darstellung der ASME scheiterten die Vorgänger nach Sholes' Urteil an mindestens einer von drei Forderungen: einfach und nicht störanfällig, schnell zu bedienen, hinreichend billig. Neu war, dass diese Maschine in einer Fabrik mit Massenfertigung entstand und dass sie eine Tastenordnung mitbrachte, die bis heute gilt. Sholes und Densmore ordneten die Buchstaben gerade nicht alphabetisch, damit die Typenhebel beim schnellen Anschlag nicht gegeneinander laufen - das ergab QWERTY. Der Widerhaken: Die Maschine, die das Büro umbaute, verkaufte sich jahrelang kaum. Die Firmengeschichte von 1923 nennt für 1881, als E. Remington & Sons den Verkauf selbst übernahm, zwölfhundert verkaufte Maschinen im ganzen Jahr. Und sie veränderte, wer im Büro saß: 1870 waren nach den Zahlen des Early Office Museum fünf Prozent der amerikanischen Stenografen und Maschinenschreiber Frauen, 1900 siebenundsiebzig Prozent.
Was die Quellen offenlassen: Der Preis stammt aus Mark Twains Brief vom 9. Dezember 1874, den die Firmengeschichte von 1923 im Wortlaut abdruckt. Die Zahl zwölfhundert gilt dem Schreibmaschinengeschäft Remingtons 1881, nicht diesem Modell. Die Prozentzahlen führt das Early Office Museum auf Kwolek-Folland (1994) zurück; die ASME-Broschüre nennt für 1900 abweichend etwa 75 Prozent Frauen unter Büroangestellten.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.