A typewriter with an enormous keyboard of seventy-two keys rising in six curved banks, the rows stepped up like a small amphitheatre, each key cap bearing a single capital letter, the upper banks for capitals and the lower banks repeating the same letters in small form so every letter has its own key, a single wide space bar at the bottom, the typebars standing in a ring under the raised carriage, the frame black with thin gilt lines, a plain sheet of paper in the platen, the machine on a flat desk under a tall window on the left, a gas globe on a wall bracket above, a pigeonhole cabinet and a copying press on a side table, the office reaching back into shadow with slant-top desks in a row.
Wofür es benutzt wurde
Der Caligraph No. 2 war eine Büroschreibmaschine mit voller Tastatur: keine Umschalttaste, sondern eine eigene Taste für jedes Zeichen, zweiundsiebzig insgesamt - in einer Sammlungsbeschreibung schwarze Tasten für die Großbuchstaben, weiße für die Kleinbuchstaben. Gebaut hat ihn die American Writing Machine Company in New York; der No. 1 war 1880 erschienen, der No. 2 kam 1882. Hinter der Firma stand George Washington Newton Yost (1837-1906), der vorher Remington-Maschinen verkauft hatte; als Konstrukteur wird Franz X. Wagner genannt. Die Typenhebel schlugen von unten gegen die Unterseite der Walze - die geschriebene Zeile war verdeckt, bis das Papier weiterrückte. Das Museo Nicolis nennt den Caligraph die drittmeistverkaufte Schreibmaschine in den USA. Die Firma baute Schreibmaschinen bis 1914.
Was daran neu war
Neu war an diesem Gerät die Antwort auf eine Frage, die 1882 offen war: Wie kommen Groß- und Kleinbuchstaben auf dieselbe Maschine? Remington hatte 1878 den Umschalter gewählt, dieselbe Taste für zwei Zeichen. Der Caligraph wählte das Gegenteil, eine Taste je Zeichen - kein Umschalten, kein Festhalten, dafür eine Tastatur, über der die Hände wandern müssen. Welche Antwort besser war, hat der Markt erst nach Jahrzehnten entschieden. Der Widerhaken: Die Maschine wurde dafür gelobt, dass sie jedes Zeichen mit einem Anschlag liefert - sehen konnte man beim Schreiben keines davon. Und ihr Konstrukteur Franz X. Wagner baute später die Maschine mit sichtbarer Schrift, die als Underwood No. 5 solche Geräte aus den Büros verdrängte.
Was die Quellen offenlassen: Die Zahl zweiundsiebzig Tasten und die Zuordnung schwarz/weiß stammen aus Sammlungsbeschreibungen (SLK Museo, Martin Howard Collection), nicht vom Hersteller. Die Martin Howard Collection nennt den Caligraph 2 die erste Maschine mit doppelter Tastatur (unbestätigt). Die Angabe "drittmeistverkauft" ist eine Aussage des Museo Nicolis ohne Zahl. Dass der No. 1 von 1880 noch keine Kleinbuchstaben schrieb, legen diese Beschreibungen nahe, sagen es aber nicht - deshalb steht es hier nicht.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.