A flatbed duplicator with a hinged wooden frame, an inked stencil stretched across the frame, a hand roller resting at one end, a stack of finished sheets squared beside the machine, the sheets bearing faint lines of duplicated type, ink smeared along the edge of the table, an ink tin and a rag beside, the table beneath a tall window on the left, a gas bracket with a frosted globe on the wall, a slant-top desk and a tall pigeonhole cabinet behind, the office fading into shadow with dark unlit figures at the far desks.
Wofür es benutzt wurde
Der Edison Mimeograph der A. B. Dick Company in Chicago war ein Schablonenvervielfältiger ohne Strom. Ein mit Wachs beschichtetes Schablonenblatt lag auf einer feingerillten Stahlplatte und wurde mit einem glatten, spitzen Stahlgriffel beschrieben; die Rillen stachen die Schrift von unten als dichte Lochreihe durch, so dicht, dass die trennenden Papierfasern kaum zu erkennen waren. Dann kam die Schablone gespannt in den Druckrahmen, und eine auf einer Schieferplatte eingefärbte Walze wurde darübergezogen. Ein belegter Käufer: die Kreisgerichtskanzlei von Chesterfield County in Virginia erwarb um 1890 einen Edison Mimeograph Modell Nr. 1 zu 15 Dollar; der Kasten enthält noch Farbtuben, Stift, Walze und leere Lösungsmittelflaschen. Die Library of Virginia schreibt selbst nur, er sei "möglicherweise" für Abschriften von Bekanntmachungen benutzt worden, und weist darauf hin, dass Nitrozellulose und das zum Reinigen benutzte Benzin leicht brennbar waren.
Was daran neu war
Der Mimeograph schnitt die Schablone ohne Batterie und ohne Motor und beseitigte das nasse Element, das den Absatz von Edisons Stift gebremst hatte. Neu war das Verfahren nicht: Zuccatos Trypograph durchstieß die Schablone schon 1877 von unten auf einer Feilenplatte, und Edison patentierte 1880 ein ähnliches. David Gestetners Cyclostyle-Rädchenstift von 1881 war nach dem Early Office Museum Edisons Stift überlegen, eben weil er keine Batterie brauchte und bessere Schablonen machte. Beim Trommelapparat war A. B. Dick sogar zwei Jahre zu spät: den ersten rotierenden Schablonenvervielfältiger brachte 1898 die Neostyle Co. auf den Markt, A. B. Dick verkaufte Rotary Mimeographs ab 1900. Der Widerhaken ist ein Urteil. Auf der Maschine klebte eine "License Restriction": sie dürfe nur mit Schablonenpapier, Farbe und anderem Zubehör der A. B. Dick Company benutzt werden. Am 11. März 1912 entschied der Oberste Gerichtshof in Henry v. A. B. Dick Company, 224 U.S. 1, schon der Verkauf einer Dose Farbe an eine Besitzerin in Kenntnis der Klausel sei mittelbare Patentverletzung - vier gegen drei Stimmen, bei einem verstorbenen und einem abwesenden Richter. Der Kongress antwortete am 15. Oktober 1914 mit Paragraph 3 des Clayton Act, und am 9. April 1917 hob das Gericht sein Urteil selbst auf.
Was die Quellen offenlassen: Welcher Art das Datum 1887 ist, sagen die Quellen verschieden: Lizenznahme an Edisons Patenten (Library of Virginia), Erscheinen des Flachbettmodells "0" (Princeton), Beginn von Herstellung und Vertrieb (Early Office Museum, das von "erworben" statt "lizenziert" spricht). Eine Markeneintragung für "Mimeograph" war nicht zu finden, auch keine Patentnummer für Dicks Wachsschablone. Dass Schulen, Kirchen oder Armeen Käufer waren, sagt keine Quelle.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.
Folgt ausEdison's Electric Pen1876Albert Blake Dick erwarb Lizenzen auf Edisons Patente und verbesserte sie. Edison hatte 1876 das Patent auf "Autographic Printing" für den elektrischen Stift und die Flachpresse erhalten, 1880 folgte eines auf "Autographic Stencils". Der Mimeograph Nr. 1 von 1887 trägt die Aufschrift "EDISON / MIMEOGRAPH" und "MADE ONLY BY A.B. DICK CO.", Chicago.Beleg: The Henry Ford: Edison No. 1 Mimeograph, 1887