The Transcribing Room

1925 · Cylinder Transcription · Werk 558 von 1.871

The Transcribing Room, 1925, Cylinder Transcription

A room of small flat desks, each with a typewriter and a cylinder player beside it, listening tubes hanging over the machines like stethoscopes, each key cap bearing a single capital letter, a rack of cylinders in cardboard tubes with plain round labels on the end wall, typists seen from behind, hair pinned up, dark unlit figures at the far desks, tall windows along the left wall letting in flat grey daylight, electric pendant lamps with white glass shades in a line down the ceiling, steel filing cabinets against the right wall, the desks receding into the depth of the room.

Wofür es benutzt wurde
Der Abschreibraum war der Raum, in dem die besprochenen Wachswalzen ankamen und zu Briefen wurden: Schreibkräfte hörten die Diktate ab und tippten sie. Nach der Darstellung der Library of Congress bestand der Geschäftsphonograph aus drei Maschinen — einer zum Diktieren, einer zum Abhören und einer zum Abschleifen der Walzen —, und Edisons Werbefilm "The Stenographer's Friend" zeigte dieses Zusammenspiel 1910. Das Early Office Museum verzeichnet Fotografien von Büros mit diesen Geräten: Bedienpersonal an Edison-Ediphone-Abschreibmaschinen bei Babcock & Wilcox in London 1939; und aus dem Jahr 1935 das Büro für Erstattungsansprüche wegen zu hoch berechneter Fracht einer amerikanischen Eisenbahngesellschaft, auf dem 24 Männer an Dictaphone-Diktiergeräten sitzen.
Was daran neu war
Neu war die Trennung von Sprechen und Schreiben: Diktat und Niederschrift mussten nicht mehr im selben Zimmer zur selben Zeit stattfinden, und die Walze wartete, bis jemand Zeit hatte. Damit wurde aus einer Zweierbeziehung ein Arbeitsgang mit Zwischenlager. Der Widerhaken: Der Markt folgte nicht. Nach der Zusammenstellung von IEEE Spectrum verkauften sich in den USA 1923 15.000 Diktiergeräte gegen 744.000 Schreibmaschinen, und 1945 schätzte Dictaphone selbst, nur 15 bis 25 Prozent des erreichbaren Marktes zu bedienen. Als einen Grund nennt derselbe Beitrag nach David Morton, dass Vorgesetzte am Sekretariat gerade das schätzten, was die Maschine nicht leistete: auf die Sprünge helfen, berichtigen, ergänzen.

Was die Quellen offenlassen: Dem Jahr 1925 ließ sich keine Quelle zuordnen; belegt sind 1910 (Film), 1935 und 1939 (Fotografien). Das Geschlecht des Bedienpersonals auf dem Londoner Foto von 1939 gibt die Bildunterschrift nicht an.

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