Edison Business Phonograph

1888 · Wax Cylinder Dictation · Werk 555 von 1.871

Edison Business Phonograph, 1888, Wax Cylinder Dictation

A cylinder phonograph on an iron stand with a wide speaking horn on a jointed arm, the horn of black japanned metal, the mandrel carrying a brown wax cylinder, a rack of wax cylinders in cardboard tubes with plain round labels behind it, a foot pedal on the floor below linked by a rod to the machine, the stand beside a flat desk beneath a tall window on the left, a gas bracket with a frosted globe on the wall, a brass inkwell and plain papers on the desk, a roll-top desk and a pigeonhole cabinet behind, the office reaching into shadow with dark unlit figures at the far desks.

Wofür es benutzt wurde
Der Geschäftsphonograph war ein Phonograph, der keine Musik aufnahm, sondern Diktate: Der Vorgesetzte sprach in ein Sprechrohr, die Walze ging an eine Schreibkraft, die sie abhörte und den Brief tippte. Die Idee war älter als das Gerät — das Smithsonian National Museum of American History hält fest: "In April 1878 Edison licensed rights to sell the phonograph as a machine for office dictation", doch der Absatz war schwach, und die Produktion wurde bald eingestellt. Am 14. Juli 1888 entstand die North American Phonograph Company; der Geschäftsmann Jesse H. Lippincott vermietete die Geräte als Bürodiktiergeräte an Gesellschaften mit zugeteilten Gebieten. Nach der Darstellung der Library of Congress war das Geschäft wenig einträglich und stieß auf erheblichen Widerstand der Stenografen; als Lippincott im Herbst 1890 die Kontrolle verlor, stellte Edison von Miete auf Verkauf um.
Was daran neu war
Neu war der Datenträger, nicht der Einfall: Das Team um Alexander Graham Bell — Chichester Bell und Charles Sumner Tainter — ersetzte Edisons Zinnfolie durch wachsbeschichtete Pappwalzen, 1886 patentiert, und erst damit ließ sich die besprochene Walze einer Schreibkraft zum Abschreiben übergeben. Es folgten Patentklagen, die 1896 durch gegenseitige Lizenzen beigelegt wurden. Der Widerhaken: Edison brachte ein eigenes Gerät für das Büro erst 1905 heraus und das Ediphone 1916 — 38 Jahre nach der ersten Lizenz auf das Diktat. Nach einer Zusammenstellung von IEEE Spectrum wurden in den USA 1923 15.000 Diktiergeräte verkauft, aber 744.000 Schreibmaschinen.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Begegnung mitTour Eiffel1889Am 10. September 1889 besuchte Edison während der Weltausstellung Gustave Eiffel in dessen Wohnung an der Turmspitze und schenkte ihm das neueste Phonographenmodell, die "Class M". Auf diesem Gerät wurde Eiffels Stimme aufgenommen; die Aufnahmen von 1891 liegen in der Bibliothèque nationale de France.Beleg: Tour Eiffel (offizielle Seite): Thanks to the phonograph, Gustave Eiffel's voice travels through the ages

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