A device with a jointed stylus arm suspended over a paper roll, the arm reproducing a hand's movement transmitted from elsewhere in the building, a half written message on the roll in an unhurried cursive hand, the pen tracing the last stroke, wires leaving at the back of the wooden base, a brass frame and two small pivoted levers, the machine on a flat desk beneath a tall window on the left, an electric bulb in a green glass shade hanging above, a brass inkwell and plain papers beside it, roll-top desks and a card-index cabinet running back into the dim office with dark unlit figures at the far desks.
Wofür es benutzt wurde
Der Telautograph war ein Gerät, das Handschrift über eine Telegrafenleitung übertrug: am Sender ein Stift, der über Hebel und Drehpunkte geführt wurde, am Empfänger ein zweiter Stift, der dieselbe Bewegung nachzog. Elisha Gray arbeitete ab 1887 daran und meldete im selben Jahr ein Patent an; 1888 entstand die Gray National Telautograph Company, die nach Angaben der Engineering and Technology History Wiki bis 1900 fünfzehn einschlägige Patente anmeldete. 1893 zeigte Gray das Gerät auf der Weltausstellung in Chicago. Es füllte Nischen der Geschäftskommunikation: in den 1890er Jahren zur Feuerleitung beim Militär, später in Banken und Krankenhäusern, in Stahlwerken und Fabriken sowie in der Zug- und Busdisposition — in der Grand Central Terminal bis in die 1960er Jahre.
Was daran neu war
Neu war die Fernübertragung von Handschrift nicht: Das konnten schon Bernhard Meyers autographischer Telegraf von 1865 und Edward A. Cowpers 1878 in England patentiertes Gerät. Übertragen wurde nicht ein Zeichen aus einem festen Vorrat, sondern eine Bewegung: Am anderen Ende stand die Handschrift des Absenders, nicht ein Abdruck aus einem Typenkorb. Die Engineering and Technology History Wiki schreibt, Beobachter in Chicago seien beeindruckt gewesen, weil sich die Abschrift nicht vom Original unterscheiden ließ. Gray war derselbe Mann, der am 14. Februar 1876 innerhalb derselben Stunde wie Alexander Graham Bell eine Telefonanmeldung eingereicht und den Streit darüber verloren hatte. Der Widerhaken: Sein Handschriftgerät hielt sich in Nischen, in denen das Telefon versagte — etwa in Stahlwerken, so laut, dass man am Telefon nichts verstand. Das letzte amerikanische Patent dazu wurde 1984 angemeldet; die Firma ging 1971, 1993 und schließlich 1999 an Xerox über.
Was die Quellen offenlassen: Hauptquelle ist die Engineering and Technology History Wiki des IEEE. Den 14. Februar 1876 nennt auch sie, spricht bei Gray aber von einem Caveat, nicht von einer Patentanmeldung. Dass beide innerhalb einer Stunde einreichten, steht in Caroline Hablützels McGill-Dissertation von 2011, die ebenfalls Grays Caveat erwähnt.