A workshop bench with a hand lever punch clamped to its edge, a stack of blank pasteboard cards on the left and a stack of finished cards pierced with round holes on the right, a sheet of squared design paper pinned to the wall above the punch with a pattern painted onto its grid, a few loose punchings scattered on the bench top, the pasteboard buff against the dark iron of the punch, the bench in a card cutter's workroom lit by daylight from a window at the side, the wall and shelving behind the punch softly blurred.
Wofür es benutzt wurde
Die Kartenschlagbank war der Arbeitsplatz, an dem das Muster vom Papier in die Lochkarten kam. Um 1820 geschah das von Hand: Die leere Pappkarte lag zwischen zwei gelochten Stahlplatten, ein Leser rief die Lochstellen aus dem Entwurf aus, ein zweiter steckte die Stempel in die Löcher der oberen Platte, und die Platten gingen durch eine Walzenpresse, die die Stempel durch die Karte trieb. Bis etwa 300 Nadeln ordnete man die Stempel ganz ohne Lesemaschine (Barlow 1878). Später saß der Kartenschläger an einer Klaviaturmaschine, beide Füße auf Tritten, die Finger auf den Tasten, das Auge auf einem Lineal, das er nach jeder Karte eine Zeile weiterschraubte.
Was daran neu war
Neu war ein Beruf. Der Jacquard-Kopf hatte den Zugjungen beseitigt und dafür den Kartenschläger erzeugt; 1921 führte die britische Berufsnomenklatur ihn noch als eigene Gruppe, Code 396, mit Bezeichnungen wie card cutter, piano puncher und card stamper. Was das kostete, zeigt ein Großmuster: Für das "Crimean Hero Table-cloth" aus Dunfermline wurden nach Barlow 50.000 Karten geschlagen; Entwurf und Ausführung dauerten etwa acht Monate und kosteten nahezu 600 Pfund. Eine frühe Maschine, die den Entwurf lesen und die Karten lochen sollte, ließ sich Stephen Wilson 1821 patentieren; die Klaviaturmaschinen setzten sich erst Jahrzehnte später durch. Bell schreibt 1895, eine gute Kraft schlage 100 bis 150 Karten in der Stunde, "but this is laborious for constant work".
Was die Quellen offenlassen: Die Jahreszahl 1820 passt zur Handlochung zwischen zwei Stahlplatten, nicht zur Klaviaturmaschine: Barlow nennt 1878 noch die Lesemaschine nach Wilsons Patent als in der Seidenweberei meistgebrauchtes Verfahren. Löhne der Kartenschläger wurden in keiner Quelle gefunden.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.