The Integrating Tabulator

1900 · Automatic Card Feed · Werk 572 von 1.871

The Integrating Tabulator, 1900, Automatic Card Feed

A tabulator with an automatic feed hopper above and a card stacker below, cards travelling through the reading station on their own in a steady stream, the counters accumulating totals from the punched fields, a stack of cards in the hopper and a growing stack in the stacker close to the lens, the cards plain buff punched with round holes, the counter dials and wiring behind the feed in soft focus, the machine in black iron and brass, a tabulating office lit by daylight from a side window.

Wofür es benutzt wurde
Der addierende Tabulator war die Maschine für die Agrarstatistik der US-Volkszählung von 1900. Die Zählmaschine von 1890 konnte nur Stück für Stück zählen: eine Karte, ein Mensch. Die Landwirtschaft verlangte Summen - Acre auf Acre, Bushel auf Bushel. Truesdell formuliert den Unterschied so: Gebraucht wurde "an adding (or 'integrating') tabulator, rather than simply a counter". Im Zählwerk lag dafür eine Walze mit neun Leiterstreifen verschiedener Länge; eine Bürste strich darüber und gab je nach Stellung einen bis neun Stromstöße, und ein Übertragswerk trug die Beträge in die nächste Stelle. Die Maschine für die Farmkarte hatte zehn solcher Addierwerke, dazu 21 Zifferblätter; die für die Erntekarte nur drei.
Was daran neu war
Neu war, dass die Lochkarte nicht mehr nur Merkmale trug, sondern Mengen. Das Patent dafür, Nr. 430.804 "Electrical Calculating System", hatte Hollerith schon am 4. Januar 1887 angemeldet; erteilt wurde es am 24. Juni 1890. Den ersten belegten Bedarf nannte nicht das Census Office, sondern das Büro des Surgeon General, wo 1889 Maschinen standen: Dort sollten die krankheitsbedingten Ausfalltage von Soldaten summiert werden, Monatswerte von 1 bis 31. Zwölf Maschinen liefen 1901 für die Farmkarten, im Juni 5.483 Karten je Tag und Maschine, Ende August 8.130. Die Umkehr steckt in der Fortsetzung: Das Census Bureau versuchte jahrzehntelang, eine solche Maschine selbst zu bauen. Truesdell schreibt, es habe sie "never" so weit entwickelt, dass eine Serienfertigung sich gelohnt hätte.

Was die Quellen offenlassen: Das Baujahr des ersten gebauten addierenden Tabulators wurde nicht gefunden; belegt sind Patentanmeldung 1887, Erteilung 1890 und Einsatz 1900/01; Martin bildet 1891 schon eine "Hollerith Integrating Machine" ab. Zur Spaltenzahl der Erntekarte nennt Truesdell 16, Lars Heide an einer Stelle 20, an einer anderen 26. Eine Leistungsangabe in Karten je Minute gibt es für diese Maschine in keiner eingesehenen Quelle; belegt sind nur Tagesleistungen.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausHollerith's Tabulator1890Hollerith baute seine eigene Maschine weiter. Das Zählwerk von 1890 konnte nur immer eins und eins zusammenzählen; der integrierende Tabulator enthielt getrennte Addierwerke und summierte mehrere Felder einer Karte gleichzeitig. Vorgestellt 1896, eingesetzt bei der Volkszählung von 1900.Beleg: Columbia University Computing History: The Hollerith Integrating Tabulator
  2. Wirkt zusammen mitThe Hollerith Card1890Der integrierende Tabulator arbeitet an den Feldern der Lochkarte: Seine getrennten Addierwerke summieren die in verschiedenen Bereichen, den Feldern, einer Karte gelochten Werte gleichzeitig.Beleg: Columbia University Computing History: The Hollerith Integrating Tabulator

Zum Weiterlesen