IBM 285 Electric Tabulator

1933 · Printing Tabulator · Werk 580 von 1.871

IBM 285 Electric Tabulator, 1933, Printing Tabulator

A wide printing tabulator with a card feed at the top left and a print unit running the full width of the right side, a continuous fanfold listing spilling from the printer into a wire basket on the floor, the listing carrying columns of numerals as an even grey texture of type, a stack of buff cards in the feed close to the lens, the machine in black enamel with a plain nameplate, the printing carriage and its type bars behind in soft focus, a tabulating room lit by pendant lamps.

Wofür es benutzt wurde
Der Type 285 war IBMs numerische Buchungsmaschine der 1930er Jahre: Er las Lochkarten, addierte und subtrahierte und druckte Listen und Summen auf Formulare. IBM beschreibt ihn 1936 zusammen mit dem größeren Type 297 als numerischen Drucker mit direkter Subtraktion und derselben steckbaren Schalttafel. Nach der Columbia University lief er mit bis zu 150 Karten in der Minute; das dort abgebildete Exemplar hatte fünf Zählwerke. Gebraucht wurde er überall dort, wo Kartenstapel zu Summen werden mussten: Lohnlisten, Verkaufsauswertungen, Bestände, Statistik. Auch das astronomische Rechenbüro der Columbia University arbeitete mit ihm.
Was daran neu war
Neu waren nach IBM 1936 der gesteuerte Zähler, der Saldendruck und die auswechselbare Schalttafel; die selbsttätige Gruppenkontrolle zählte IBM zu den Funktionen der Tabelliermaschinen allgemein. IBM beschreibt 1936, dass die Maschine jede Karte zweimal abtastet: Stimmen die Löcher unter den oberen Kontrollbürsten nicht mit denen unter den unteren Addierbürsten überein, hält sie an, druckt die Summe der abgelaufenen Gruppe, stellt die Zählwerke auf null und läuft mit der nächsten Gruppe weiter. Die Maschine erkennt also selbst, wo eine Abteilung oder ein Konto endet. Was sie nicht konnte, waren Buchstaben; sie druckte nur Ziffern. Der teurere Type 405 von 1934 druckte auch Namen. Und doch waren nach Bashe und anderen Ende 1943 noch 30 Prozent der 10.000 von IBM vermieteten Tabelliermaschinen vom Type 285 und 64 Prozent vom Type 405: Die billigere Maschine, die keine Namen kannte, hielt sich ein Jahrzehnt lang neben dem Type 405.

Was die Quellen offenlassen: Die Geschwindigkeit von 150 Karten je Minute und die Zahl von fünf Zählwerken stehen auf der Seite der Columbia University; das IBM-Handbuch von 1936 (Kapitel AM-16) nennt für den Type 285 zwei bis fünf Zählwerksbänke und als Geschwindigkeit „75/75, 75/150, 120/120, 120/150“ ohne Einheit. Die Zahlen zum Mietbestand 1943 gibt Columbia ausdrücklich nach Bashe u. a., IBM's Early Computers (1985) wieder; das Buch selbst wurde nicht eingesehen.

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