A machine with two card paths side by side, a reading station on one and a punching station on the other, one deck read and an identical deck punched from it, brush contacts visible where the read path passes beneath a row of fine wire brushes, cards in both hoppers close to the lens, the cards buff with rectangular holes, the brushes in dull brass and steel, the machine body in black enamel, the far side of the machine in soft focus, a machine room lit by pendant lamps.
Wofür es benutzt wurde
Die Reproducing Punch kopierte Löcher von Karte zu Karte, ohne dass ein Mensch noch einmal tippte. IBM führt sie 1936 als Type 512. Sie lief gleichbleibend mit 100 Karten in der Minute, gleichgültig wie viele Spalten oder Löcher zu übertragen waren. Sie konnte zweierlei: Beim Reproduzieren wurde ein Kartensatz in einen zweiten kopiert, auf Wunsch mit vertauschter Spaltenfolge. Beim Gang-Punching schrieb sie den Inhalt einer Leitkarte in viele Einzelkarten, und der Wechsel auf die nächste Leitkarte geschah im selben Lauf von selbst. Gebraucht wurde das überall dort, wo dieselbe Angabe auf viele Karten musste: etwa Datum, Filiale oder Abteilung.
Was daran neu war
Neu war, dass die Maschine den größten Teil der Arbeit der Doppellocher und der motorisch angetriebenen Gang-Punches übernahm; so beschreibt es IBM selbst. Über die Schalttafel ließen sich dabei Felder verschieben, Felder vergrößern und die Steuerlöcher der Zeilen 11 und 12 umhängen oder streichen. Die zweite Neuerung war die Selbstprüfung. Der International Comparing Reproducer hatte zusätzliche Vergleichsbürsten; jede Karte wurde einen Maschinentakt nach dem Lochen geprüft, und wichen die beiden Abtastungen voneinander ab, hielt die Maschine an und ein rotes Licht brannte, bis die Bedienerin nachgebessert und zurückgestellt hatte. Geprüft wurde damit die Treue der Kopie, nicht die Richtigkeit der Vorlage: Ein Fehler in der Leitkarte wurde als richtig durchgereicht, hundertmal in der Minute.
Was die Quellen offenlassen: Ein Einführungsjahr ist nicht sicher zu belegen. IBMs Handbuch (Kapitel AM-19, Copyright 1936) beschreibt die Maschine als Type 512; die Columbia University nennt für den Type 513 kein Datum und datiert den Type 514 auf 1945. Für das Jahr 1935 spricht nur, dass das Kapitel von 1936 die Maschinen zu den kürzlich erzielten Fortschritten zählt.