The Timekeeper's Deck

1928 · Piecework Recording · Werk 587 von 1.871

The Timekeeper's Deck, 1928, Piecework Recording

A shallow wooden tray of stiff buff cards standing on the worn sill of a small office window onto a factory floor in 1928, the cards seen from behind and edge-on, plain smooth buff backs, each with one corner cut and a scattered pattern of small rectangular holes with daylight showing through, the tray close to the lens, behind it a brass grille of plain vertical bars, clear bare window glass, beyond the glass the shop floor with green painted machine tools and belt shafts in soft focus, one worker seen from behind in a brown apron, daylight from a factory skylight above, bare painted wooden window frame.

Wofür es benutzt wurde
Der Kartenstapel des Zeitnehmers hielt fest, wer wie lange woran gearbeitet hat. IBM beschreibt 1936 den Ablauf: Die Zeitkarte eines Arbeiters war in der Regel eine Doppelkarte, beschrieben und gelocht, und zwar entweder ein Job Ticket für einen einzelnen Auftrag oder ein Tagesbericht über alle Arbeiten eines Tages. Am Ende des Tages wurde die verbrauchte Zeit aus den Stempelungen errechnet und gegen die Anwesenheitskarte geprüft; dann wurde die Karte bewertet, multipliziert und gelocht. IBMs eigenes Vorführbeispiel liest sich so: Abteilung 31, Mann Nr. 189, J. M. Franklin, 2. Dezember, Auftrag 345, Arbeitsgang 16, zweieinhalb Stunden, 75 gute Stücke zu zwei Cent, 1,50 Dollar, direkte Arbeit. In IBMs Vorführung kamen je Arbeiter und Lohnperiode zehn bis fünfundzwanzig solcher Karten zusammen.
Was daran neu war
Neu an 1928 war die Karte, nicht die Uhr. IBMs eigene Chronik verzeichnet für dieses Jahr, die Lochkarte sei auf 80 Spalten gebracht worden, fast das Doppelte ihres bisherigen Fassungsvermögens. Die Stempeluhr war älter: IBMs Handbuch beansprucht für 1888 die nach eigener Angabe erste mechanische Zeitstempeluhr der Welt; IBMs Chronik nennt als Erfinder den Juwelier Willard Bundy, die Herstellerfirma gründete sein Bruder Harlow erst im Jahr darauf. Und die Uhren selbst lochten nicht, sie druckten. Der Job Time Recorder lieferte nach IBMs Beschreibung gedruckte Aufzeichnungen von Beginn und Ende jeder Arbeit auf beliebige Job Tickets; der Anwesenheitsrecorder druckte mit Zweifarbband verspätete Ankünfte und frühes Gehen selbsttätig in Rot. Die Verbindung zur Lochkarte stellte danach ein Mensch am Locher her. Den Anwesenheitsnachweis der Stempeluhr nannte IBM richtig, unbestreitbar und unveränderlich.

Was die Quellen offenlassen: Für 1928 wurde keine Neuerung in der Zeiterfassung gefunden; das Jahr ist nur als Jahr der 80-spaltigen Karte belegt. Stückzahlen verkaufter Stempeluhren wurden nicht gefunden.

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