A punched card used to mark a place in a technical manual, a stiff buff card with one corner cut, ruled into columns with the digits 0 to 9 printed down each column, rectangular holes punched in a scattered pattern, its printed column numbers still crisp, the book lying open at the marked page with the card lying across the gutter, the page carrying a line diagram of a card machine, the card close to the lens, the page in soft focus behind it, a desk under a warm reading lamp, the card buff against the grey of the printed page.
Wofür es benutzt wurde
Eine Lochkarte war ein Stück steifer Karton, nach IBMs Einführungsschrift 7⅜ mal 3¼ Zoll groß und ".007 inches in thickness"; der Karton sei "of controlled quality which must meet rigorous specifications in order to provide strength and long life". Als Schreibzettel diente die Karte schon im Alltag und noch lange danach. John Walker schreibt über die Karten seiner eigenen Sammlung, sie seien "also the bookmark, notepad, and Post-it ® notes of the programmers who used them on a daily basis" gewesen. IBM hält in der Firmenhistorie fest, dass IBM-Beschäftigte bis Anfang der 1990er Jahre Notizen für ihre Vorträge auf Karten schrieben — lange nachdem die Firma keine Karten für die Datenverarbeitung mehr verkaufte.
Was daran neu war
An der Zweitverwendung war technisch nichts neu; neu ist, was sie für die Überlieferung bedeutet. Walker benennt den Zusammenhang: "It is largely due to these secondary applications that the following punch cards have survived into the present." Mit der Maschine verlor auch die bekannteste Aufschrift ihren Adressaten, und ihre Herkunft ist ungeklärt — Steven Lubar schreibt, "the author and origin of the canonical 'Do not fold, spindle, or mutilate' are lost in the mists of time". Frühere Aufdrucke, die er nachweist, lauten anders: an der University of Iowa der 1930er Jahre "Do not fold or bend this card", in einer IBM-Verkaufsbroschüre derselben Zeit "Do not fold, tear, or mutilate this card".
Was die Quellen offenlassen: Keine Museums- oder Archivakte beschreibt eine erhaltene Karte ausdrücklich als wiederverwendetes Lesezeichen; die Belege sind Walkers Sammlungsbericht, IBMs Firmenhistorie und der Hinweis von Douglas W. Jones auf "scratch paper". Lubars Weihnachtsbaumschmuck aus Karten beruht nach seinem eigenen Literaturverzeichnis auf einem Gespräch von 1990, nicht auf einem Dokument.