The Monitor Tube

1949 · Visible Memory · Werk 611 von 1.871

The Monitor Tube, 1949, Visible Memory

A small round display tube in a plain metal housing mounted on a rack beside a larger storage tube, its face showing the same grid of bright dots and dashes as the storage tube, a thin grease-pencil mark on the glass beside one position in the grid, the two tube faces side by side with the phosphor pattern reflected faintly in the grey metal of the rack, seen close so the small tube face and the pencil mark fill the frame, the phosphor glow and a single soft light from behind, the rack fading into pure black beyond.

Wofür es benutzt wurde
Die Monitorröhre war der Bildschirm am Pult der Manchester-Maschinen. Sie zeigte eine Kopie des Inhalts einer ausgewählten Speicherröhre: helle Flecken für Einsen, matte für Nullen. Nötig war sie, weil die Speicherröhre selbst nichts zu sehen gab - die Ableseplatte lag vor ihrem Schirm, und zum Schutz vor Störungen, etwa von vorbeifahrenden Straßenbahnen, steckte sie in einem Blechkasten. Auf dem Ferranti Mark 1 standen 32 Zeilen zu 40 Stellen, in Fünfergruppen geordnet, passend zum Fünfloch-Streifen. Bis ein Lochstreifenstanzer angebaut war, war das Ablesen dieser Röhre die einzige Ausgabe des Manchester Mark 1. Eingegeben wurde über eine Tastatur, die den Speicherinhalt unmittelbar setzte.
Was daran neu war
Der Zustand des Speichers war die ganze Zeit sichtbar. Nicht ein Protokoll hinterher, sondern der laufende Inhalt: Wer die Maschine bediente, sah dem Rechnen zu. Man brauchte eine zweite Röhre nur zum Hinsehen, weil die erste zugebaut war. Und angeordnet war das Bild für Bediener, die mit Lochstreifen arbeiteten: Die niedrigste Stelle steht links, die Bits sind in Fünfergruppen gegliedert, weil der Lochstreifen fünf Spuren hatte. Lesbar war das Bild also nur für den, der die Zahlen rückwärts und in der Ordnung des Lochstreifens lesen gelernt hatte.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Wirkt zusammen mitWilliams-Kilburn Tube1947Der Inhalt einer Speicherröhre war nicht direkt ablesbar, weil die Abtastplatte den Schirm verdeckte. Die Baby hatte deshalb "a fourth tube, the Display Tube", die sich auf jede der Williams-Kilburn-Röhren umschalten ließ und "updated synchronously with the refresh cycle" wurde.Beleg: History of the Williams-Kilburn Tube - University of Manchester, digital60 archive · The Baby - Mark 1 Story, University of Manchester computer50 archive

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