A long bright assembly room with a row of plain wooden benches, at each place a magnifier lens on an adjustable stand, a shallow tray of tiny ferrite rings, a spool of fine copper wire and a threading needle in a pin vice, a stool pushed under each bench, finished core planes stacked upright in a wooden rack at the end of the row, tubular fluorescent lights along the ceiling and tall windows down one wall, the benches empty and quiet, the room seen from bench height along the row so the benches fill the frame, the far end of the room fading into deep shadow.
Wofür es benutzt wurde
Der Verdrahtungsraum war der Ort, an dem die Kernspeicher der fünfziger Jahre entstanden. Ein Kernspeicher ist ein Gitter aus winzigen Ferritringen; jeder Ring speichert ein Bit, und durch jeden Ring müssen Drähte gezogen werden. Eine gängige Ebene trug 64 mal 64 Ringe, also 4.096 Stück, jeder von vier Drähten durchzogen. Das Computer History Museum beschreibt die Arbeit als empfindliche Handarbeit, überwiegend von Frauen unter dem Mikroskop verrichtet, die dünne Drähte durch Löcher etwa vom Durchmesser einer Bleistiftmine zogen. Auf solchen Ebenen beruhte IBMs erste kommerzielle Kernspeichereinheit: Das Modell 737 wurde am 1. Oktober 1954 angekündigt und für 6.100 Dollar Monatsmiete vermietet, für 4.096 Wörter zu 36 Bit.
Was daran neu war
Neu war nicht der Raum, sondern das Verhältnis: Der Speicher, der die Konkurrenz rasch verdrängte, ließ sich anfangs nur von Hand herstellen. Nach Bashe und anderen, zitiert vom Computermuseum der Universität von Amsterdam, brauchte das Einziehen der Drähte einer Ebene mit 64 mal 64 Ringen etwa 25 Stunden; maschinelles Einziehen senkte das später auf 12 Minuten. Dieselbe Seite nennt die frühe Handfertigung umständlich und deshalb teuer. Der Widerhaken steckt in diesen zwei Zahlen: Die Mechanisierung, die den Kernspeicher billig machte, beseitigte die Arbeit, für die der Raum eingerichtet war. Ein nicht genannter Ingenieur berichtet bei Rosner und anderen von einem Werksbesuch um 1959, der Betriebsleiter habe gesagt, es gebe keine Maschine, die das könne.
Was die Quellen offenlassen: Die Zahlen 25 Stunden gegen 12 Minuten stammen von einer Museumsseite, die sie Bashe u. a. zuschreibt; die Originalstelle wurde nicht eingesehen. Der Werksbesuch um 1959 ist bei Rosner u. a. 2018 ohne Namen und ohne Quellenangabe wiedergegeben.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.
Parallel zuThe Weaving Shed1835Reihen gleicher Arbeitsplätze, an jedem dieselbe Handbewegung, überwiegend Frauen, bezahlt nach Stück. Der Saal von 1835 und der von 1955 sind derselbe Raum mit anderem Material.