A diagonal cut joining two lengths of brown magnetic tape lying in the channel of a metal splicing block, a strip of clear adhesive splicing tape across the join trimmed flush with the edges, the join catching light slightly differently from the rest of the tape, the block of plain machined aluminium with its guide channel and cutting slot, extreme close-up so the join and the block channel fill the frame, a single soft light from behind the tape grazing the raised edge of the splice, everything else pure black.
Wofür es benutzt wurde
Die Klebestelle ist die geflickte Verbindung zweier Bandenden. Magnetband war kein fehlerfreies Material. Vic Witt, bis 1980 IBM Fellow, berichtet im IBM-Journal-Beitrag von Bradshaw und Schroeder, IBM habe von 3M ein Band gefordert, das - als Straße gedacht - von Poughkeepsie bis Manhattan reichen würde, ohne einen Fehler größer als eine Murmel. Jede Rolle sei zu hundert Prozent geprüft worden, von Hand, mit Mikroskop und Messer, in einem Prüfzentrum in Minneapolis; Fehlerstellen wurden herausgeschnitten und mit der Aufforderung zurückgeschickt, das zu beheben. Das Prüfen habe so viel gekostet wie das Herstellen. Der Klebeblock selbst kommt aus dem Tonstudio: ein Stahlblock mit Längsnut und Querrillen im Winkel von 90 und 45 Grad, 1952 von Joel Tall entwickelt, US-Patent 2.599.667, bei CBS in New York von 1952 bis 1962 im Gebrauch.
Was daran neu war
Neu war am Kleben nichts; neu war der Maßstab, an dem ein Band gemessen wurde. Im Tonstudio gilt eine Klebestelle als gelungen, wenn nur ein geschultes Ohr den Übergang bemerkt - so beschreibt es die Smithsonian-Sammlung zum Block von Joel Tall. Für Daten gibt es diesen Spielraum nicht, und entsprechend verschob sich der Aufwand: Nicht die Klebestelle wurde besser, sondern das Band wurde vorher geprüft, Rolle für Rolle, und der Fehler herausgeschnitten. Der Widerhaken: Das Mittel, das die Lochkarte ersetzen sollte, wurde selbst von Hand mit dem Messer bearbeitet, und das Prüfen kostete nach Witt so viel wie das Herstellen.
Was die Quellen offenlassen: Für das laufende Kleben von Datenbändern im Rechenzentrum wurde keine Quelle gefunden. Belegt sind das Herausschneiden von Fehlerstellen (Witt, wiedergegeben bei Bradshaw und Schroeder) und der Klebeblock aus der Tonbandtechnik (Smithsonian). Die Jahresangabe 1955 ließ sich nicht bestätigen.