A free-standing tape unit of 1952 in a computer room, a tall sheet-steel cabinet painted plain grey, behind two glass doors in its upper half two tape transports side by side, each with two small metal reels of about twenty centimetres mounted next to each other, narrow brown half-inch tape running from each reel down into a pair of tall vertical glass-fronted vacuum columns where it hangs in long slack loops, a small row of plain round push buttons and pilot lamps below the doors, grey linoleum floor, further grey cabinets in soft focus behind, cool even ceiling light.
Wofür es benutzt wurde
Die IBM 726 war IBMs erste Magnetbandeinheit, angekündigt am 21. Mai 1952 zusammen mit dem Rechner IBM 701. Sie las und schrieb halbzölliges Band mit 100 Bit je Zoll. Wayne Winger nennt im IBM-Journal-Beitrag von Bradshaw und Schroeder 7.500 Zeichen je Sekunde und rechnet vor, das sei 56-mal schneller als das Lesen und Schreiben von Lochkarten mit etwa 133 Zeichen je Sekunde. Nach Bradshaw und Schroeder fasste eine Spule von 10,5 Zoll Durchmesser bei 100 Bit je Zoll den Inhalt von mehr als 35.000 Lochkarten. Ausgeliefert wurde die 726 vom 20. Dezember 1952 bis zum 28. Februar 1955.
Was daran neu war
Neu war an der 726 nicht das Band im Rechner, der UNISERVO von Eckert-Mauchly war 1951 da. Neu war die Verbindung zweier Dinge: beschichtetes Kunststoffband, das 3M nach IBMs Vorgaben lieferte, statt Metallband, und die Vakuumsäulen, die das Band schnell anhalten ließen, ohne es zu zerreißen. Bradshaw und Schroeder schreiben, IBM habe nicht nur Bandlaufwerke, sondern das halbzöllige Band selbst vorangetrieben; dieses Maß blieb über Jahrzehnte das Format der Spule. Der Widerhaken liegt in der Zahl von Bradshaw und Schroeder: Eine Spule ersetzte mehr als 35.000 Lochkarten, und IBM war, wie ein Veteran den jungen Ingenieuren sagte, auf der Lochkarte gebaut. Dazu kam ein Verlust an Anschaulichkeit. Ein Loch in der Karte sieht man, eine Magnetisierung nicht.
Was die Quellen offenlassen: Die Angaben zur Spule widersprechen sich: Bradshaw und Schroeder nennen 10,5 Zoll Durchmesser, das Computer History Museum 8 Zoll und zwei Millionen Ziffern je Einheit bei 850 Dollar Monatsmiete. Beide Quellen sind nicht Wikipedia; welche Spulengröße zur 726 gehört, bleibt offen.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.