The Phillips Machine

1949 · Hydraulic Economics · Werk 655 von 1.871

The Phillips Machine, 1949, Hydraulic Economics

A transparent apparatus of perspex tanks, valves and channels through which coloured water circulates, tanks of different sizes set at different heights joined by clear pipes and sluices, a pump at the base returning the water to the top, the water dyed red, a pen at the side plotting the level of one tank on a sheet of ruled graph paper carrying a single drawn curve, the tank fronts plain, the frame painted, in a university lecture room of the late 1940s, one electric lamp lit above the tanks so the coloured water glows, the lecture room beyond dark.

Wofür es benutzt wurde
Die Phillips-Maschine war ein hydraulisches Modell einer Volkswirtschaft: Wasser, das durch Rohre, Ventile, Tanks und Pumpen lief und dabei den Geldfluss darstellte. Nach dem Katalog der Science Museum Group wurde sie von Bill Phillips (1914-1975) erdacht, einem in Neuseeland geborenen Ingenieur, der Ökonom wurde: "He designed the machine to demonstrate in a visual way the circular flow of money within the economy." Gebaut hat sie 1949 die Firma White Ellerton Limited. Das Museumsstück ist zwei Meter hoch, 1,63 Meter breit und wiegt 144 Kilogramm. Es diente an der London School of Economics als Lehrgerät und lief dort nach Angabe des Museums bis Mai 1992.
Was daran neu war
Was die Maschine konnte: Sie machte ein volkswirtschaftliches Modell sichtbar und zugleich zeitlich - ein Hahn wurde verstellt, und die Wirkung lief als Wasserstand durch das ganze System, statt in Gleichungen zu stehen. Hydraulische Analogrechner gab es da schon seit über einem Jahrzehnt, etwa die Wasserintegratoren der 1930er Jahre. Der Widerhaken ist die Stückzahl im Verhältnis zur Wirkung: Das Museum zählt nur etwa vierzehn gebaute Maschinen - und zugleich ein Lehrgerät, das nach Angabe des Museums noch bis Mai 1992 lief.

Was die Quellen offenlassen: Der Katalogeintrag der Science Museum Group erklärt die Wirkungsweise nicht, nennt keinen Preis und sagt nicht, ob die Maschine die erste ihrer Art war; Wasser, Rohre, Ventile und Tanks beschreibt der Museumsbeitrag „How does the economy work?“. Die Zahl von etwa vierzehn Maschinen steht dort ausdrücklich als Annäherung ("Approximately fourteen machines were built").

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