A heavy cylindrical instrument on a pedestal with a compass rose set into its top, the rose graduated with fine radial tick marks, handwheels around its waist, dials on its face with fine tick marks showing a continuously updated range, the mechanism inside turning steadily, the case brass and black enamelled steel, in the transmitting station of a warship, riveted bulkheads, one caged electric lamp above the instrument, the compartment beyond dark.
Wofür es benutzt wurde
Die Argo-Uhr war der Feuerleitrechner des Erfinders und Unternehmers Arthur Pollen, der der Royal Navy ein geschlossenes Schießsystem anbot. Sie verband eine Dumaresq-Mechanik mit Integratoren: Aus Entfernungs- und Peilungsrate schrieb sie Entfernung und Peilung des Gegners laufend fort, so dass beide Werte bei richtiger Anfangseinstellung selbsttätig nachgeführt wurden. Nach dem Dreadnought Project, das sich auf John Brooks beruft, hatte sie keinen Eingang für eine eigene Kursänderung: Ein Hebel STEADY/TURNING trennte die Peiluhr von der Peilanzeige, damit im Dreh die Peilung von Hand gesetzt werden konnte; die Gegnerlage behielt sie dabei, so dass die Entfernung weiter stimmte. Die Mark IV wurde in der Dreyer-Tafel Mark II anstelle von Dumaresq und Dreyer-Uhr erprobt.
Was daran neu war
Was die Argo-Uhr anders machte: Sie rechnete Entfernung und Peilung in einem Gang. Die Seite des Jutland-Centenary stellt es so gegenüber: Pollen berechnete beides gleichzeitig, Dreyer trug beides getrennt auf. Wer den Grundgedanken zuerst hatte, ist ungeklärt; dieselbe Quelle nennt Pollen nur "probably" den Erfinder und schreibt, ein großer Teil seiner Arbeit sei dann von Kapitän Dreyer kopiert worden. Der Widerhaken ist die Stückzahl: "Only six Argo clocks were on British ships at Jutland" - aufgeführt sind Orion, Princess Royal, Queen Mary, King George V, Ajax und Centurion. Die Admiralität hatte sich nach derselben Darstellung vom niedrigeren Preis der Dreyer-Variante überzeugen lassen; die Argo-Uhr fuhr also auf 6 Schiffen in die größte Seeschlacht des Krieges.
Was die Quellen offenlassen: Zu Stückzahlen der Bestellungen, Preisen und zum Ende von Pollens Vertrag mit der Admiralität war nichts Belegtes zu finden; die Jutland-Seite spricht nur vom "lower price tag", ohne Preise zu nennen. Die Hauptseite des Dreadnought Project zur Argo-Uhr ist knapp; sie nennt nur eine begrenzte Verwendung in der Dreyer-Tafel Mark II und dass große Bestellungen ausblieben.