An open logbook lying beside a trainer, its pages ruled into columns, several lines entered in different hands and different inks, the writing seen at a shallow raking angle so it reads as a texture of pen strokes, then a run of blank ruled lines to the bottom of the page, a fountain pen lying in the gutter of the book, the blue side of the trainer in the background, in a flying school room, one desk lamp lit over the logbook, the room beyond dark.
Wofür es benutzt wurde
Das Flugbuch des Schülers war das Heft, in dem jede Übungsstunde eingetragen wurde, auch die im Link-Trainer. Es ist die Quelle, aus der sich heute ablesen lässt, wie viel Ausbildung im geschlossenen Kasten stattfand: Trevor Nash wertet in der Air and Space Power Review solche Flugbücher aus und kommt auf über 60 bis 70 Stunden Link-Zeit bei einem Piloten nach einer Einsatztour und auf über 90 Stunden bei einem Piloten, der danach Ausbilder wurde. Die RAF baute ihre Ausbildung in wenigen Jahren stark aus. 1933 brachte sie rund 300 Piloten im Jahr durch die Schulung, bis Ende 1941 waren es 22.000 Piloten und 18.000 weitere hauptamtliche Besatzungsangehörige. Das Air Ministry bestellte 51 Link-Trainer, die im September 1937 in Dienst kamen, und später 150 weitere.
Was daran neu war
Ein Gerät, das Ausbildung billiger machen sollte, wurde selbst zu teuer. Am 21. Oktober 1941 forderte die British Air Commission für die RAF 100 Celestial Navigation Trainer an, den großen Besatzungstrainer von Link. Die Zahl wurde später auf 60 gesenkt, weil die US-Streitkräfte selbst 121 Geräte angefordert hatten und die Fertigung nicht reichte. Gezögert hatte die RAF zuvor vor allem wegen des als prohibitiv geltenden Preises von 80.000 Pfund je Gerät, nach Nashs Umrechnung etwa 5,17 Millionen Pfund in Preisen von 2023. Die Auslieferung des ersten Geräts war für Juni 1942 geplant und verzögerte sich.
Was die Quellen offenlassen: Alle Angaben stammen aus einem einzigen Aufsatz: Trevor Nash, The RAF's Leading Role in the Development and Application of Synthetic Training Equipment, Air and Space Power Review 26/1 (2024), S. 54 bis 74. Nash nennt keine Regel, nach der Trainerzeit auf Flugzeit angerechnet wurde, und kein Formular. Ob das Werk ein Flugbuch oder einen Bogen des Lehrers meint, ließ sich nicht entscheiden; hier ist das Flugbuch beschrieben. Nash nennt Flugbücher nur als Stundenbeleg, nicht als Neuerung.