The BBC Domesday Project

1986 · Interactive Videodisc System · Werk 718 von 1.871

The BBC Domesday Project, 1986, Interactive Videodisc System

A school videodisc computer system of 1986 on a steel trolley in a classroom of a comprehensive school in England in November, on the lower shelf a wide flat videodisc player in dark anthracite grey, its drawer half extended and holding a mirror-silver disc thirty centimetres across with a rainbow sheen, on the upper shelf a flat wedge-shaped cream microcomputer with black keys and a row of red function keys, on top a cube-shaped monitor, its screen a soft glow of colour, beside the keyboard a small cream trackball box with three buttons, a child's hand resting on the ball, pupils in grey school jumpers seen from behind, wooden desks, low sunlight through steel-framed windows.

Wofür es benutzt wurde
Ein Auskunftssystem aus 2 Bildplatten und einem Abspielplatz, im November 1986 veröffentlicht. Das Science Museum führt den Philips LaserVision-Spieler VP415/05 von 1986 mit der National- und der Community-Platte von BBC Enterprises. Dazu gehörten ein BBC Master mit Zusatzprozessor, Monitor und Rollkugel. Nach dem Aufsatz von David Rhind und Stan Openshaw fasste jede Plattenseite 54.000 Bilder; die Platten enthielten 24.000 topographische Karten des Ordnance Survey, 21.000 räumliche Datensätze und 30 Millionen Wörter Text; die Community-Platte teilte Großbritannien in Blöcke von 4 mal 3 Kilometern, zu denen nach dem Bericht im Ariadne bis zu 20 Textseiten und bis zu 7 Bilder gehörten. Die Flächennutzungserhebung der Schulen deckte über 100.000 Quadratkilometerfelder ab.
Was daran neu war
Neu war die Mischung auf einem Träger: Rhind und Openshaw nennen für das LV-ROM-Format bis zu 324 Megabyte digitaler Daten je Plattenseite neben dem analogen Videobild, so dass Karten, Statistiken, Fotos und Film über eine Abfrage erreichbar waren. Sie trugen das in den Titel ihres Aufsatzes: ein landesweites räumliches Informationssystem für 4448 Dollar, den Preis, den Schulen beim Start zahlten. Der Widerhaken ist derselbe Preis. Das Science Museum schreibt, der nötige BBC Master habe rund 5.000 Pfund gekostet, was das System für viele unerreichbar machte, und es seien nur etwa 1.000 verkauft worden; nach dem Bericht im Ariadne war das Projekt in jeder Hinsicht ein Erfolg außer beim Verkauf. Die Erhebung, an der nach Angabe des Science Museum über 1 Million Menschen und über 10.000 Schulen mitwirkten - Rhind und Openshaw sprechen von 14.000 Schulen -, landete auf einem Gerät, das fast niemand hatte.

Zum Weiterlesen