The Charga-Plate

1928 · Embossed Charge Token Imprinter · Werk 736 von 1.871

The Charga-Plate, 1928, Embossed Charge Token Imprinter

A small charge-account imprinting device of 1928 on the glass top of a sales desk in an American department store, a hand-sized block of black enamelled cast metal with a short pressing lever, in its bed a small thin rectangle of silver-grey sheet metal, embossed side down, about six centimetres long and three wide with rolled long edges, over it a pale sales slip showing only a faint grid of fine lines, beside it a slim sleeve of grained wine- red leather lying smooth back up, a saleswoman seen from behind in a dark dress with her hand on the lever, glass showcases soft in focus, warm light from frosted ceiling bowls.

Wofür es benutzt wurde
Eine Erkennungsmarke für den Kauf auf Rechnung in einem einzelnen Kaufhaus. Das Heinz History Center beschreibt ein Stück von Gimbel Brothers in Pittsburgh: ein Aluminiumplättchen mit erhabener Schrift - Name, Straße, Ort, Kontonummer -, dazu eine Papierkarte mit der eigenhändigen Unterschrift in Tinte, beides in einer Lederhülle von etwa 4 x 6,7 cm. Nach der Beschreibung der Universitätsbibliothek Virginia Tech legte der Verkäufer die Marke mit einem Belegformular in einen kleinen Imprinter von etwa der Größe eines Hefters; beim Herunterdrücken übertrug ein Farbband Name und Daten auf den Beleg. Der Kunde zahlte dann die Rechnung oder nutzte ein revolvierendes Kreditkonto. Entwickelt hat die Marke 1928 die Farrington Manufacturing Co.
Was daran neu war
Neu war, dass die Kundendaten nicht mehr abgeschrieben, sondern gedruckt wurden: Der Beleg entstand mit einem Handgriff aus der Marke selbst, und Kerben am Rand kodierten nach Angaben der Virginia Tech die Stadt (rund) und das Geschäft (quadratisch). Was die Marke nicht konnte, war prüfen: Die Identität hing an der Papierkarte, die eine Zeile für die Unterschrift trug; das in Virginia beschriebene Exemplar der Familie O'Shaughnessy blieb unsigniert, laut Quelle, weil die Familie es nie benutzte. Der Widerhaken: Weil die Marke auf Geschäfte am Ort beschränkt war, besiegelte der Aufstieg allgemeiner Kreditkarten ab den 1950er Jahren ihr Ende; dieselbe Quelle verfolgt Anzeigen jedoch bis in die 1970er Jahre und vereinzelt bis 1981.

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