1973 · Magnetic Ink Document Reader-Sorter · Werk 758 von 1.871
A high-speed document sorting machine of 1973 in the processing hall of a bank clearing centre in the United States at night, a train of cabinets eight metres long and one and a half metres high, at the left three closed cabinet sections in pale grey and blue sheet steel, in the middle a feed section with a dark strip of small lamps, at the right a row of thirty-six tall slanted sheet-metal pockets raised on dark set-back pedestals, in every pocket a block of white paper slips seen edge-on, an operator seen from behind in a short-sleeved shirt at the feed bay, black night windows, a grid ceiling with glowing light panels.
Wofür es benutzt wurde
In den Abrechnungszentren großer Banken las und sortierte ein Leser-Sortierer die Papierschecks: die Magnetschrift am unteren Rand lesen, den Beleg bestempeln und in Fächer ablegen. Welche Größenordnung dahinterstand, zeigt die Statistik der US-Notenbank: Das Scheckvolumen der Federal Reserve erreichte Anfang der 1990er Jahre mit gut 19 Milliarden Schecks im Jahr seinen Höhepunkt, 2001 waren es noch 16,9 Milliarden. Digital Check, selbst Hersteller solcher Geräte, setzt die Einführung des IBM 3890 in die frühen 1970er Jahre und gibt für die Spitzenmodelle dieser Gattung über 2.000 Belege je Minute Nennleistung an. IBMs eigene Unternehmensgeschichte nennt für 1961, als die Pacific National Bank of Seattle eines der ersten Systeme IBM 1401 aufstellte, den Sprung von 3 auf 75 Schecks je Minute.
Was daran neu war
Geräte, die Magnetschrift maschinell lasen, gab es vorher - IBMs eigene Geschichtsseite zeigt eine Anzeige von 1960 für IBM Magnetic Character Sensing Equipment. Belegt ist dagegen das Ende: Mit dem Check Clearing for the 21st Century Act, 2003 beschlossen und am 28. Oktober 2004 in Kraft, durfte das Bild den Papierscheck ersetzen. Die Federal Reserve hatte 2002 noch 45 Scheckzentren, 2007 waren 22 in Betrieb, 2010 verarbeiteten nur noch 2 Standorte Schecks.
Was die Quellen offenlassen: Eine belastbare Neuerung lässt sich aus den erreichbaren Quellen nicht benennen. Wer in dieser Gattung was zuerst konnte, ist aus ihnen nicht zu entscheiden; eine Nennleistung des Geräts aus einer Erstquelle (Handbuch oder Ankündigung) war nicht auffindbar.