The Nautical Almanac

1767 · Lunar Distance Ephemeris · Werk 767 von 1.871

The Nautical Almanac, 1767, Lunar Distance Ephemeris

A small thick closed volume lying flat on a folding table of dark wood in the captain's cabin of a naval ship at sea, seen from a low angle along the table so that its cover is a plain strip of worn brown leather and its spine lies hidden against the wall side of the table, beside it an octant of dark wood and brass lying in its open wooden case with its arc turned away and hidden by the lid, a sandglass in a wooden stand and a small pewter inkwell, the table set against the panelled wall under a stern window, daylight through the stern window from the left over dark water, a sleeve of blue cloth at the edge of the frame.

Wofür es benutzt wurde
Der Nautical Almanac lieferte dem Navigator die Himmelsangaben im Voraus, damit er aus Monddistanzen seine Länge bestimmen konnte: Länge, Breite, Rektaszension, Deklination, Halbmesser und Parallaxe des Mondes, jeweils für Mittag und Mitternacht. Nevil Maskelyne schlug das Werk dem Board of Longitude am 9. Februar 1765 vor; am 28. Mai 1765 beauftragte das Board ihn und die Professoren mit einem Plan, der in 2 Tagen vorlag, und das Parlament bewilligte das Vorhaben. Die erste Ausgabe, für das Jahr 1767, erschien 1766 in etwa 2.000 Exemplaren zum Preis von 2 Shilling 6 Pence. Dazu gab Maskelyne die Tables Requisite heraus; von deren Ausgabe von 1781 sollen nach dem HM Nautical Almanac Office sofort 10.000 Stück verkauft worden sein.
Was daran neu war
Entscheidend war nicht die Monddistanz, sondern der Betrieb dahinter. Jede Angabe wurde von 2 Personen unabhängig gerechnet und von einer dritten verglichen, ausgenommen die Mondangaben: Die rechnete für Mittag einer und für Mitternacht ein anderer, geprüft über Differenzen, bei der Mondlänge bis zur 4. Ordnung. Unter Maskelynes Leitung rechneten 4 Rechner mehr als die Hälfte und etwa 24 weitere den Rest; 10 Vergleicher prüften und lasen Korrektur, Malachy Hitchins allein drei Viertel der Vergleiche. Der Widerhaken steckt in der Vorausrechnung selbst: Als die Rechner etwa 10 Jahre voraus waren, stellte das Board die Arbeit ein. Mary Edwards, die schon zu Lebzeiten ihres Mannes John dessen Rechnungen ausgeführt hatte, musste um Ausgleich für den entgangenen Verdienst bitten - und bekam ihn.

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