The Bounty Chronometer

1771 · Marine Pocket Chronometer · Werk 768 von 1.871

The Bounty Chronometer, 1771, Marine Pocket Chronometer

A large open-faced pocket watch of 1787 lying on a folding table in the panelled cabin of a small naval ship in the evening, the watch over sixteen centimetres tall with its bow, in a smooth bright silver case with a hinge lug at the left edge, a narrow bezel with a domed glass, its white enamel face turned at a slant away from the lens and soft in focus, one long blued steel hand and two small subsidiary discs below the centre, the lantern reflected in the glass, beside it a small brass winding key and a sandglass, a stern window with dark water beyond, warm lantern light from the right.

Wofür es benutzt wurde
Larcum Kendalls Zeitmesser K2, auf der Rückplatte 1771 datiert und im März 1772 an das Board of Longitude abgeliefert, war das Gebrauchsstück für die Längenbestimmung an Bord: eine Uhr, die die Zeit des Ausgangsorts mitführt. K2 war gegenüber K1 vereinfacht, hatte ein Regulatorzifferblatt und ein Räderwerk für die 3 getrennten Zeiger mit weniger Spiel als die üblichen gleichachsigen Zeiger. Die Sammlerseite Antiquarian Horology nennt für K1 450 Guineen und für K2 200 Guineen und hält fest, dass K2 die Genauigkeit von K1 nicht erreichte. 1787 ging K2 mit William Bligh auf der Bounty in See.
Was daran neu war
Neu war an K2 nicht das Prinzip - K1 war eine Kopie von Harrisons H4, und Kendall baute nach K1 keine weitere Kopie mehr -, sondern die Vereinfachung: weniger Aufwand, weniger als die Hälfte des Preises, weniger Genauigkeit. Der Widerhaken ist der Weg des Stücks selbst. Nach der Meuterei nahm Fletcher Christian K2 mit nach Pitcairn; 1808 fand es dort ein Amerikaner und kaufte es dem letzten überlebenden Meuterer ab. Nach England kam die Uhr erst 1840, 69 Jahre nach dem Datum auf ihrer Rückplatte; heute liegt sie wie K1 und K3 in Greenwich.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausHarrison H41761Kendalls K2 von 1771, das Chronometer der Bounty, übernahm viele Merkmale von Harrisons H4. Das Board of Longitude hatte 1769 bei Kendall eine vereinfachte Fassung bestellt, weil Harrisons Bauart zu aufwendig und zu teuer war; den Remontoir ließ Kendall weg, und das Werk ging nie gut.Beleg: Royal Museums Greenwich, Collections: Marine timekeeper K3 (ZAA0111), with the history of K1 and K2 · Royal Museums Greenwich, Collections: Marine timekeeper K1 (ZAA0038), copy of H4 commissioned 1766

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