The Loran Receiver

1942 · Hyperbolic Pulse Navigation · Werk 789 von 1.871

The Loran Receiver, 1942, Hyperbolic Pulse Navigation

A long-range radio navigation set of 1944 on the navigator's table in a maritime patrol aircraft, two black crinkle-painted metal boxes fifty centimetres long, one above the other, the upper with a round glass screen inside a dark rubber hood glowing a plain soft green, rows of plain black knobs beside it, the lower with five round sockets in a row, two toggle switches and one small red lamp, thick cables between them, a sea chart flat on the table, soft in focus, a hand in a brown leather sleeve turning a knob, walls of plain dark painted metal, a small hooded lamp, pale daylight from the window.

Wofür es benutzt wurde
Ein Empfänger mit Sichtgerät an Bord von Schiffen und Flugzeugen, mit dem die Laufzeitdifferenz zweier Senderpaare gemessen und daraus die Position bestimmt wurde. Die ersten dauerhaft arbeitenden Loran-A-Sender standen ab Juni 1942 in Montauk Point (New York) und auf Fenwick Island (Delaware). John Merrill nennt im Submarine Review eine Bestellung von 250 Schiffsempfängern bei der Fada Radio & Electric Company und Philco als Hersteller der Flugzeugempfänger; erprobt wurde am 13. Juni 1942 vom Luftschiff K-2 aus und vom 17. Juni bis 17. Juli 1942 an Bord der USS Manasquan. Die IEEE-Milestone-Seite nennt, nach J. A. Pierce, bis 1946 75.000 ausgelieferte Empfänger und 2,25 Millionen Seekarten.
Was daran neu war
Das Impulsverfahren mit Laufzeitdifferenzen hatte das britische Gee vorgemacht, nach John Merrill 1937 vorgeschlagen; neu war die Reichweite: Gee arbeitete in Sichtweite auf 20 bis 85 MHz, Loran auf 1.950 kHz mit Boden- und Raumwellen. Wie bei Gee hörte der Empfänger nur zu: Beliebig viele Schiffe und Flugzeuge konnten dieselben Sendungen gleichzeitig nutzen, und die Bordausrüstung verriet dem Gegner nichts über die eigene Position. Die IEEE-Milestone-Seite nennt für die Bodenwelle über Meerwasser etwa 700 Seemeilen am Tag und etwa 500 in der Nacht, über Raumwellen nachts etwa 1.400 Meilen, über Land dagegen am Tag selten mehr als 250 Meilen. Der Preis für diese Reichweite waren rund 70 Sendestationen bei Kriegsende, besetzt auf Grönland, den Aleuten, Iwojima und Okinawa. Gebaut als Kriegsbehelf, blieb die Kette danach stehen: Die US-Küstenwache betrieb Loran bis 2010.

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