A visitor at the open day of a semiconductor plant in Cupertino in California on a bright spring afternoon, an open palm in a beige corduroy jacket sleeve held toward the lens, on it a single microprocessor, a long black plastic package five centimetres long and one and a half centimetres wide, its top plain smooth matt black and unmarked apart from one small round shallow dimple near one end, twenty bright silver-tinned legs along each side, behind the hand low flat factory buildings of pale concrete with bands of dark windows, a parking lot with large sedans and station wagons in brown, green and cream, young eucalyptus trees, sunlight from the left.
Wofür es benutzt wurde
Der Z8000 war Zilogs 16-Bit-Mikroprozessor. Nach Steven Leibsons Nachruf auf den Architekten Bernard Peuto gab es ihn in 2 Fassungen: die Ausführung mit 40 Anschlüssen mit flachem Adressraum von 64 KByte und die mit 48 Anschlüssen mit segmentiertem Adressraum von 8 MByte; dazu entwarf Peuto die Speicherverwaltung Z8010, von der mehrere in einem System zusammenarbeiten konnten. Im CHM-Panel von 2007 nennt Bernard Peuto als Entwurfsziele Geschwindigkeit, flexible Adressierung, Compiler-Unterstützung und kompakten Code; Masatoshi Shima gibt dort etwa 26 Monate von der Spezifikation bis zum funktionierenden Muster an.
Was daran neu war
Der Z8000 sollte kein größerer Z80 sein. Federico Faggin sagt im CHM-Panel, er sei "intended to be a real break and an opportunity to do it right" gewesen, und Peuto beschreibt, aus den Anforderungen habe sich technisch nur 1 Weg ergeben: Segmentierung. Der Widerhaken: Genau diese Entscheidung schloss nach Faggin den Grafikmarkt aus, die Speicherverwaltung kam zu spät, Entwicklungssysteme fehlten - und Faggin nennt die Wahl Intels durch IBM den Wendepunkt. Peuto hatte im Februar 1979 als Gastherausgeber des IEEE-Hefts Computer das Jahr zum "Year of the 16-bit Microprocessor" erklärt; es wurde das Jahr eines anderen Prozessors.
Was die Quellen offenlassen: Der im Titel genannte Souvenir-Gegenstand ließ sich nicht bestimmen; im CHM-Katalog fand sich zum Z8000 nur eine Identifikationsfotografie von etwa 1981, deren Rückseite zudem "Z80 (r) CPU" nennt. Beschrieben ist daher der Prozessor. Jahresangaben: Leibson nennt 1979 als Einführung, Faggin im Panel die Mitte 1979 für erste Kundenmuster. Preise und Stückzahlen fehlen.