Splicing Chamber

1866 · Cable Splice · Werk 137 von 1.871

Splicing Chamber, 1866, Cable Splice

A jointer cabin aboard a cable ship where two cable ends are spliced: a small timber-walled cabin on deck, a workbench with the two cable ends laid across it, two jointers in shirtsleeves and waistcoats bent over the joint, the conductor strands scarfed together by hand and the gutta percha covering moulded over the tapered joint with heated irons and clamps, pots of gutta percha warming beside them, the thick armoured cable running in from the deck through the cabin, human hands doing the work.

Wofür es benutzt wurde
Spleißen und Prüfen an Bord. Am 13. Juli 1866 wurde das Landende in eine kleine überdachte Hütte an Deck getragen, wo es auf das Ende aus dem hinteren Tank traf; die Spleißer drehten Manilagarn und Eisendrähte auf, entfernten die Guttapercha, lösten die Kupferlitzen, verbanden sie und isolierten neu, Lage um Lage, jede mit Chattertons Maße bestrichen. Der Reporter des Londoner Daily News beschreibt die Arbeit vom Anbordnehmen des Endes am Vormittag bis fünf Minuten vor drei Uhr nachmittags. Weiter hinten an Deck arbeitete Tag und Nacht der Prüfraum; 1865 gingen alle dreißig Minuten Proben vom Schiff zur Station. Varleys Kondensator entsprach der Kapazität von fünfundachtzig Meilen Kabel, die Widerstandssätze hatten 101 Spulen zu je 1.000 Ohm.
Was daran neu war
Die Verbindungsstelle war nicht mehr ein einzelnes Ereignis unter Zeitdruck auf hoher See - 1858 dauerte der Probespleiß in der Biskaya nach Charles Bright von 16 Uhr bis 17.15 Uhr, während die Schiffe beigedreht lagen -, sondern ein Arbeitsschritt innerhalb einer dauernd überwachten Linie: ein Fehler zeigte sich binnen Sekunden, während das Schiff noch darüber stand. Zur Bezeichnung: "Splicing Chamber" ist kein zeitgenössischer Ausdruck; die Quellen sprechen vom testing-room, vom electricians' room und für die Verbindung selbst von einer Hütte an Deck. Der Widerhaken steht bei Henry M. Field über die Fahrt von 1865: die beiden besten Kabelelektriker an Bord, Thomson und Varley, durften nicht eingreifen und nicht einmal raten, außer man fragte sie schriftlich - dann hatten sie schriftlich zu antworten. 1866 waren beide, so die Daily News, beratende Elektriker der Gesellschaft.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Wirkt zusammen mitCable Tank1865Als 1866 der achtere Tank leer lief, glitt seine letzte Windung zu dem verspleißten Kabel, das schon aus dem vorderen Tank in der Rinne lag. Laut Deanes Tagebuch, das Field abdruckt, führten Canning, Clifford und Temple den Wechsel aus; um 1.11 Uhr Greenwich-Zeit ging das neue Kabel über das Heck.Beleg: Henry M. Field, The Story of the Atlantic Telegraph (1892), Kap. XVI 'Victory at Last' (Project Gutenberg): Wechsel vom achteren zum vorderen Tank
  2. Wirkt zusammen mitKabelleger Great Eastern1866Am Freitag, dem 13. Juli 1866, wurde das Küstenkabel vom Meeresgrund gehoben, über das Heck der Great Eastern an Bord geholt und mit dem Hauptkabel verspleißt. Danach gingen Signale durch das ganze Kabel an Bord bis Valentia; alle 2.440 Seemeilen galten als einwandfrei.Beleg: Henry M. Field, The Story of the Atlantic Telegraph (1892), Kap. XVI 'Victory at Last' (Project Gutenberg): Spleißung des Küstenkabels am 13. Juli 1866

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