Mallard

1938 · LNER Class A4 · Werk 2 von 1.871

Mallard, 1938, LNER Class A4

A streamlined locomotive carrying a small plate reading "Mallard", its front forming a sharp downward wedge with a flat vertical face at the very tip, side valances sweeping low over three pairs of tall driving wheels, at speed on a falling gradient through open farmland.

Wofür es benutzt wurde
Schnellzüge der LNER auf der Ostküstenstrecke — und ein Nachmittag, der bis heute zählt.
Was daran neu war
Die Stromlinienverkleidung war 1938 keine Neuheit mehr. Neu war die Zusammenführung: Kesseldruck, Doppelschornstein und Verkleidung ergaben am 3. Juli 1938 auf dem Gefälle der Stoke Bank 202,8 km/h — die höchste je von einer Dampflokomotive gemessene Geschwindigkeit, bis heute. Zwei Dinge gehören dazu, damit die Zahl ehrlich bleibt: Sie war eine Spitze über eine Sekunde, gehalten wurden über fünf Sekunden gut 201 km/h. Und der Lauf kostete: Das mittlere Treibstangenlager lief heiß, Mallard wurde in Peterborough vom Zug genommen und ins Werk nach Doncaster geschickt. Der Rekord steht, die Maschine kam nicht bis zum Ziel.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausPacific Chapelon1940Der doppelte Kylchap-Auswurf, dem Mallard am 3. Juli 1938 einen Teil ihrer 126 mph verdankt, ist Chapelons Bauart von 1926 bis 1929 - hier an der 231E von 1940 zu sehen. Gresley übernahm sie für die A4. Die Jahreszahl des Werks ist der Umbau, nicht die des Auswurfs.Beleg: Wolfgang A. Fengler / Davidson A. Ward: The Development of Modern Steam 1 - André Chapelon and his Steam Locomotives, Coalition for Sustainable Rail, 2013 · Advanced Steam Traction (AST Group): Kylchap, Kylpor and Lempor Exhausts
  2. Folgt ausFlying Scotsman1923Flying Scotsman erreichte 1934 auf einer Versuchsfahrt 100 Meilen pro Stunde. Laut National Railway Museum bewies das der LNER-Direktion, dass Dampf hohe Geschwindigkeiten schafft, und machte den Plan hinfällig, Schnellverkehr mit Diesel zu fahren. Nach Papyrus' 108 Meilen 1935 wurde Gresleys A4 als stromlinienförmige Weiterentwicklung der A3 genehmigt; der Kesseldruck stieg von 220 auf 250 psi.Beleg: The history of Flying Scotsman (National Railway Museum) · A4 (The Gresley Society Trust) · The Gresley A4 Pacifics (LNER Encyclopedia) - Kesseldruck 220 auf 250 psi