1991 · Difference Engine No. 2 · Werk 517 von 1.871
A complete difference engine eleven feet long and five tons in weight, eight columns of brass figure wheels ranged in a row, each column a stack of wheels one above the other behind a heavy bronze and steel frame, the crank at one end, brass warm against grey steel, the engine standing finished in a museum gallery on a plain grey floor before a flat grey wall, even flat light from directly in front.
Wofür es benutzt wurde
Die Difference Engine No. 2 ist eine Rechenmaschine aus Bronze, Gusseisen und Stahl, die Zahlentafeln berechnet. Charles Babbage zeichnete sie zwischen 1847 und 1849 und baute sie nie. Das Science Museum in London begann 1985 mit der Planung und vollendete 1991, zum zweihundertsten Geburtstag Babbages, den rechnenden Teil nach den Zeichnungen aus dem eigenen Archiv. Geleitet hat den Bau der damalige Kurator für Rechentechnik Doron Swade. Das Rechenwerk hat rund 4.000 Teile und 248 Zahlenräder; es rechnet auf einunddreißig Dezimalstellen und arbeitet mit Differenzen siebter Ordnung. Vier Kurbeldrehungen sind ein vollständiger Rechengang. Die ganze Maschine ist etwa elf Fuß lang, sieben Fuß hoch und wiegt fünf Tonnen. Sie steht im Museum und wird dort vorgeführt.
Was daran neu war
Neu war nicht die rechnende Maschine. Difference Engines hatten schon gerechnet: Georg und Edvard Scheutz hatten in den 1850er Jahren welche gebaut, die Tafeln berechneten und druckten. Neu war der Nachweis, dass dieser Entwurf trägt - einhundertzweiundvierzig Jahre nach den Zeichnungen, in Babbages eigenem Umfang von einunddreißig Stellen und siebter Ordnung, wo die Scheutz-Maschinen mit fünfzehn Stellen und vierter Ordnung arbeiteten. Der Widerhaken steckt im Datum: fertig wurde 1991 nur die Hälfte, die rechnet. Die Maschine konnte auf einunddreißig Stellen rechnen und nichts davon aufschreiben. Der druckende Teil kam erst 2002 - bezahlt nicht vom britischen Staat, der Babbage 1842 den Geldhahn zugedreht hatte, sondern vom amerikanischen Privatmann Nathan Myhrvold.
Was die Quellen offenlassen: Die Zahlen (4.000 Teile, 248 Zahlenräder, einunddreißig Stellen, fünf Tonnen, Maße, vier Kurbeldrehungen) stehen in den eigenen Veröffentlichungen des Science Museum. Die Angaben zu den Scheutz-Maschinen stützen sich auf das Computer History Museum und die Sammlung der Science Museum Group; sie gehören zu den Werken 496 und 497.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.
Folgt ausMechanical Notation1826Die Mechanische Notation umfasst Zeichnungen (Forms), Symbolketten (Trains) und Taktdiagramme (Cycles). Beim Nachbau waren Forms und Cycles die Hauptquellen, aus denen die Arbeitsweise erschlossen wurde; die Zeichensprache selbst war damals noch nicht ganz entschlüsselt und wurde wenig genutzt. Das ausgearbeitete Taktdiagramm ist die maßgebliche Referenz der gebauten Maschine.Beleg: Science Museum: Difference Engine No. 2 - Technical Description