Difference Engine No. 2, the Design

1849 · Difference Engine, Second Design · Werk 486 von 1.871

Difference Engine No. 2, the Design, 1849, Difference Engine, Second Design

A general arrangement drawing of the second difference engine, an engineering drawing in ink on cream paper, plan and elevation on the same sheet, eight columns of figure wheels drawn side by side, each column a stack of wheels one above the other, ruled dimension lines, wash shading in grey, the title block a plain ruled box, places where lines have been scraped out and redrawn, the sheet laid flat on a grey studio table, even flat light from directly above.

Wofür es benutzt wurde
Ein Entwurf, keine Maschine. Das Science Museum datiert ihn auf 1846 bis 1849. Nach dessen technischer Beschreibung rechnet und tabelliert die Maschine jedes Polynom siebter Ordnung auf einunddreißig Dezimalstellen; der Ausgabeteil setzt die Ergebnisse selbsttätig, druckt jedes Ergebnis mit Farbe auf eine Papierrolle und erzeugt Stereotypie-Formen. 8000 Teile aus Bronze, Gusseisen oder Stahl, fünf Tonnen, elf Fuß lang und sieben Fuß hoch. Gegenüber der Difference Engine No. 1 bei ähnlicher Rechenleistung dreimal weniger Teile: 8000 gegen 24.000.
Was daran neu war
Kein neues Rechenprinzip - das Differenzenverfahren blieb dasselbe. Neu war das Verhältnis von Aufwand zu Leistung: ein Drittel der Teile für dieselbe Arbeit. Neu war auch die Prüfbarkeit, auf die Babbage Anspruch erhob: die Difference Engine No. 2 sei vollständig mit Hilfe seiner Mechanical Notation beschrieben, und Maschinenbau sei damit in den Rang einer beweisenden Wissenschaft gerückt. Der Widerhaken ist doppelt. Babbage bot die Entwürfe 1852 in einem Brief an den Premierminister Lord Derby an; das Angebot wurde abgewiesen. Und als der Entwurf endlich gebaut wurde, geschah es weitgehend ohne das Mittel, dem Babbage seine Beweisbarkeit zuschrieb: das Science Museum arbeitete nach den Zeichnungen und zog die Notationen nur als letzten Ausweg heran; Metall wurde für ein Probestück im Dezember 1986 zuerst geschnitten, der Rechenteil war 1991 fertig, der Ausgabeteil im März 2002 - 153 Jahre nach dem Entwurf.

Zusammenhänge

Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.

  1. Folgt ausDifference Engine No. 11832Zwischen 1847 und 1849 stellte Babbage den Entwurf der Differenzmaschine Nr. 2 fertig, eine verbesserte Fassung der ersten. Der Entwurf brauchte nur etwa ein Drittel der Teile, die die Differenzmaschine Nr. 1 verlangte, und leistete rechnerisch dasselbe.Beleg: Computer History Museum: The Babbage Engine – The Engines
  2. Wirkt zusammen mitThe Printing Apparatus1849Der Drucker gehört zum Entwurf der Differenzmaschine Nr. 2; Differenzmaschine Nr. 2 und Analytical Engine haben dieselbe Druckerkonstruktion. Sie gibt einen Abdruck mit Tinte auf Papier als Kontrollexemplar aus und stereotypiert die Ergebnisse außerdem selbsttätig.Beleg: Computer History Museum: The Babbage Engine – The Engines
  3. Folgt ausMechanical Notation1826Babbage las die Zeichensprache am 16. März 1826 der Royal Society vor ("On a Method of Expressing by Signs the Action of Machinery") und nannte sie später Mechanische Notation. Mit drei Darstellungsformen - Zeichnungen, Trains und Cycles - legte er die Differenzmaschine Nr. 2 fest, deren Hauptzeichnungen von 1847-49 stammen.Beleg: Charles Babbage: Passages from the Life of a Philosopher (1864), Kapitel 9, Of the Mechanical Notation · Science Museum: Difference Engine No. 2 - Technical Description

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