A perforated metal cylinder mounted at the top of the loom in the place of a card chain, its surface pierced with rows of round holes, turning by ratchet against a bank of hooks and needles, the whole mechanism in polished brass and steel, the loom standing on its own as a self-acting automaton, the frame around it open and bare, the machine set in a stone-floored workshop lit by daylight from a high window, the brass warm against the grey of the surrounding iron and timber, the rear of the mechanism fading out of focus.
Wofür es benutzt wurde
Jacques de Vaucanson war Automatenbauer und seit 1741 Inspektor der Seidenmanufakturen; sein Webstuhl von 1745 sollte die Arbeit des Zugjungen und des Webers teilweise mechanisieren. Statt der Kartenkette legte er das gelochte Papier auf einen großen runden Zylinder von etwa zwölf Zoll Durchmesser, der bei jedem Schlag heraus- und wieder hereinfuhr und sich dabei um einen Zahn weiterdrehte. Die Schwanz- und Simpelschnüre des Zugwebstuhls fielen weg, die Haken standen oben auf dem Stuhl, das Geschirr hing an ihnen. Angetrieben wurde die Maschine mit einer Handkurbel. In die Seidenproduktion kam sie nicht: "The machine did not find commercial application." Sie steht in Originalgröße im Conservatoire des arts et métiers in Paris.
Was daran neu war
Neu war, dass die Maschine den Zugwebstuhl ganz selbsttätig machte, statt ihn nur zu unterstützen. Barlow beschreibt 1878, Vaucanson habe "the cumbrous tail-cards of the draw loom" vollständig beseitigt und mit der steigenden und fallenden Griffe das Bauteil eingeführt, das die Maschine "very nearly resembling the actual Jacquard" machte. Der Preis dafür war die Leistungsgrenze: Der Zylinder wirkte nach Barlow nur auf eine Nadelreihe. Vaucanson ging also bei der Mechanik voran und bei der Kapazität hinter Falcons mehrreihige Kartenkette zurück. Dass Jacquard an dieser Maschine lernte, ist durch die Reparatur belegt, zu der er nach Paris geholt wurde: Bell schreibt 1895, Jacquard sei "brought to Paris to repair Vaucanson's loom about 1804".
Was die Quellen offenlassen: Das Baujahr ist strittig: 1745 bei Barlow (1878) und Posselt (1887), 1746 bei Bell (1895), "1745-48" bei Grace's Guide. Auch die Nadelreihen widersprechen sich - Barlow sieht eine, Bell zwei an derselben Maschine im Conservatoire. Die Anekdote, ein Esel habe den Webstuhl angetrieben, ist nicht belegt; Britannica nennt nur fallendes Wasser oder Tiere als vorgesehenen Antrieb, Barlow eine Handkurbel. Der Sammlungsdatensatz des Musée des arts et métiers war nicht abrufbar.
Zusammenhänge
Jeder Verweis nennt seine Art. „Vorläufer“ allein wäre eine Behauptung.